Auftragnehmer (AN)

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Auftragnehmer (AN)

Auftragnehmer ist ein Unternehmer, der als Bieter den Zuschlag (Auftrag) zur Ausführung der geforderten Bauleistung erhalten hat. Hierbei spricht die VOB auch bereits von einem tatsächlich erfolgten, späteren Vertragsabschluss vom Auftragnehmer.

Nimmt der Auftragnehmer einen Bauauftrag an, dann ist er zur mängelfreien Ausführung verpflichtet. Bereits im Bauvertrag wird meistens bereits jene Person benannt, die den Auftragnehmer als Leiter der Bauausführung vertritt. In der Regel ist das der zuständige Bauleiter im Bauunternehmen.

Erfolgte im Vertrag hierzu keine Bestimmung, so ist der Auftragnehmer verpflichtet, dem Auftraggeber den bestellten Vertreter des Auftragnehmers mit Bezug auf VOB, Teil B § 4 Abs. 1, Nr. 3 mitzuteilen. Wird dies versäumt, sollte der Auftraggeber den Auftragnehmer zur Mitteilung auffordern.

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Normen und Richtlinien zu Auftragnehmer (AN)

Bild 14 — Beispiel für die Anordnung von Werks- und Baustellenstößen - DIN 18197 [2011-04] Fügetechnik - Fugenbänder in Beton
DIN 18197 [2011-04] Fügetechnik - Fugenbänder in Beton
Bild 15 — Beispiel für die Länge freier Anschlussenden von Werks- und Baust... - DIN 18197 [2011-04] Fügetechnik - Fugenbänder in Beton
DIN 18197 [2011-04] Fügetechnik - Fugenbänder in Beton
Bild 6 - Schlitzbilder - DIN 4262-1 [2009-10] Perforation bis DN 400 - Kunststoff-Sickerrohre und -Mehrzweckrohre
DIN 4262-1 [2009-10] Perforation bis DN 400 - Kunststoff-Sickerrohre und -Mehrzweckrohre
Bild 14 — Winkelkorrektur - DIN 18111-4 [2004-08] Einbau - Standard-Stahltürzargen in Mauerwerkswänden
DIN 18111-4 [2004-08] Einbau - Standard-Stahltürzargen in Mauerwerkswänden
Bild 16 — Mindestanforderung der Ausspreizung bei Stahlzargen in Mauerwerks... - DIN 18111-4 [2004-08] Einbau - Standard-Stahltürzargen in Mauerwerkswänden
DIN 18111-4 [2004-08] Einbau - Standard-Stahltürzargen in Mauerwerkswänden
DIN 1961 [2016-09](1) Der Auftragnehmer kann den Vertrag kündigen: wenn der Auftraggeber eine ihm obliegende Handlung unterlässt und dadurch den Auftragnehmer außerstande setzt, die Leistung auszufü...
DIN 1961 [2016-09](1) 1. Der Auftraggeber hat für die Aufrechterhaltung der allgemeinen Ordnung auf der Baustelle zu sorgen und das Zusammenwirken der verschiedenen Unternehmer zu regeln. Er hat die...
DIN 1961 [2016-09](1) Der Auftragnehmer hat dem Auftraggeber seine Leistung zum Zeitpunkt der Abnahme frei von Sachmängeln zu verschaffen. Die Leistung ist zur Zeit der Abnahme frei von Sachmängeln,...
DIN EN 14654-1 [2014-08]8.1 Einleitung Bei der Umsetzung des Projekts müssen die in :2008,Abschnitt 11 , dargelegten Grundsätze berücksichtigt werden. Das Personal, das die Arbeiten ausführt, muss...
DIN 18381 [2016-09]Änderungen 2016-09: Die Bauteile von Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen sind so aufeinander abzustimmen, dass die geforderte Leistung erbracht, die Betriebssicherheit gegeben ...

Ausschreibungstexte zu Auftragnehmer (AN)

STLB-Bau 2016-04 035 Korrosionsschutzarbeiten an Stahlbauten
Entfernen artfremder Schichten Stütze Oberflächenvorbereitungsgrad Sa 2 1/2

Baunachrichten zu Auftragnehmer (AN)

EFB-Preisspiegel zur Angebotsanalyse für Auftraggeber und Auftragnehmer! -Das Angebot in seiner Endsumme hat zwei Gesichter. Die Schaufensterauslage mit den gegliederten Leistungstexten, Mengen, Einheitspreisen sowie Gesamtbeträgen. Und die in der Schublade beigefügten Angaben zur Kalkulation über vorbestimmte Zuschläge EFB-Preis 1a oder über die Endsumme nach EFB-Preis 1b.
Das Angebot in seiner Endsumme hat zwei Gesichter. Die Schaufensterauslage mit den gegliederten Leistungstexten, Mengen, Einheitspreisen sowie Gesamtbeträgen. Und die in der Schublade beigefügten Angaben zur Kalkulation über vorbestimmte Zuschläge EFB-Preis 1a oder über die Endsumme nach EFB-Preis 1b.
Modellbasiert Ausschreibungen prüfen und Angebote kalkulieren -Vom Bewerber über den Bieter zum Auftragnehmer (AN). Der Bewerber beteiligt sich an der Vergabe und fordert die Unterlagen zur Ausschreibung an. Als Bieter hat er diese geprüft und gibt ein Angebot ab. Mit der Erteilung des Zuschlages wird er Auftragnehmer. Der Lebenslauf des Bauauftrages beginnt mit dem Bauvertrag. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Vorbestimmt durch das Bau-Soll.
Vom Bewerber über den Bieter zum Auftragnehmer (AN). Der Bewerber beteiligt sich an der Vergabe und fordert die Unterlagen zur Ausschreibung an. Als Bieter hat er diese geprüft und gibt ein Angebot ab. Mit der Erteilung des Zuschlages wird er Auftragnehmer. Der Lebenslauf des Bauauftrages beginnt mit dem Bauvertrag. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Vorbestimmt durch das Bau-Soll.
Vom Plan zur Kostenberechnung sowie zum Pauschal- oder Einheitspreisvertrag... -Am Anfang des Bauens steht der Plan. Neubauzeichnungen oder Bestandspläne. Und sofort stellt sich die Frage nach den Kosten. Für die Bauherren und Planer sowie für die Baufirmen. Sichere Kosten stehen im Einklang mit der Qualitäts- und Vertragssicherheit. Der Bauherr als Auftraggeber will erfahren, was er für sein Geld bekommt. Und der Auftragnehmer sollte in der Ausführung wissen, wie viel Werksleistung für welche Vergütung zu erbringen ist. Darin liegt der Sinn der Bau- und Leistungsbeschreibung samt Pläne. Von der Zeichnung über das Leistungsprogramm (LP) bis zum Leistungsverzeichnis (LV). Alles miteinander verwoben. Das LV fließt logisch aus der Zeichnung. Die Kalkulation direkt vom Plan. Dank intelligenter Datenmodelle. Mit der maßstäblichen Zeichnung können Mengen automatisch nach Gauss-Elling abgegriffen werden. Und bauteilorientiert sind die Qualitäten bestimmt. Praktisch nach Standards realisiert mit „DBD-Kostenkalkül“. IFC-Objekte und GAEB-LV’s verknüpft mit Dynamischen BauDaten. Das Ergebnis sind LV-Positionen mit Baupreisen, lokal aufgesplitteten Mengen, Einzelkosten, Lohn- und Materiallisten usw. Aus bildhaften Plänen leiten sich direkt Leistungsbeschreibungen und Kostenkalkulationen ab.
Am Anfang des Bauens steht der Plan. Neubauzeichnungen oder Bestandspläne. Und sofort stellt sich die Frage nach den Kosten. Für die Bauherren und Planer sowie für die Baufirmen. Sichere Kosten stehen im Einklang mit der Qualitäts- und Vertragssicherheit. Der Bauherr als Auftraggeber will erfahren, was er für sein Geld bekommt. Und der Auftragnehmer sollte in der Ausführung wissen, wie viel Werksleistung für welche Vergütung zu erbringen ist. Darin liegt der Sinn der Bau- und Leistungsbeschreibung samt Pläne. Von der Zeichnung über das Leistungsprogramm (LP) bis zum Leistungsverzeichnis (LV). Alles miteinander verwoben. Das LV fließt logisch aus der Zeichnung. Die Kalkulation direkt vom Plan. Dank intelligenter Datenmodelle. Mit der maßstäblichen Zeichnung können Mengen automatisch nach Gauss-Elling abgegriffen werden. Und bauteilorientiert sind die Qualitäten bestimmt. Praktisch nach Standards realisiert mit „DBD-Kostenkalkül“. IFC-Objekte und GAEB-LV’s verknüpft mit Dynamischen BauDaten. Das Ergebnis sind LV-Positionen mit Baupreisen, lokal aufgesplitteten Mengen, Einzelkosten, Lohn- und Materiallisten usw. Aus bildhaften Plänen leiten sich direkt Leistungsbeschreibungen und Kostenkalkulationen ab.
Erfolgreiche Angebotskalkulation durch ausgewählte Kontrasteffekte -Die Angebotskalkulation ist eine Mischung von Verstand und Gefühl. Sie hat eine technisch-kaufmännische und eine psychologische Komponente. Erst Kalkulieren - dann Spekulieren. Die rationale Basis ist die Ermittlung der Kosten für die Leistungen eines Bauauftrages in einer Vielfalt von sich verursachenden Mengen-Wert-Gerüsten. Der emotionale Überbau indes wird im präsentierten Leistungs- und Baupreisgefüge widergespiegelt. Darin verborgenliegen die Beziehungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Aber letztendlich werden „freie“ Entscheidungen oft nicht durch den Verstand, sondern durch die Gefühle bestimmt.
Die Angebotskalkulation ist eine Mischung von Verstand und Gefühl. Sie hat eine technisch-kaufmännische und eine psychologische Komponente. Erst Kalkulieren - dann Spekulieren. Die rationale Basis ist die Ermittlung der Kosten für die Leistungen eines Bauauftrages in einer Vielfalt von sich verursachenden Mengen-Wert-Gerüsten. Der emotionale Überbau indes wird im präsentierten Leistungs- und Baupreisgefüge widergespiegelt. Darin verborgenliegen die Beziehungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Aber letztendlich werden „freie“ Entscheidungen oft nicht durch den Verstand, sondern durch die Gefühle bestimmt.
Angebotskalkulation mit einem Schuss optionalem Optimismus -Angebote sind das Vorspiel für die Einkäufer und Verkäufer. Es wird ein Wille erklärt, unter welchen Bedingungen man zueinander findet. In der Folge von Agieren und Reagieren. Und bei Einigung wird aus dem Antrag ein Vertrag zwischen Beiden. Beim Bauvertrag geht es im Kern für die Auftraggeber und -nehmer um die fristgemäße Erbringung von Bauleistungen und deren Vergütung. Dabei ist im Angebot standort- und auftragsindividuell zu kalkulieren. Die Frage ist nur: Wer definiert wie die Bauleistungen? Die Anfragen zum Bauen können
Angebote sind das Vorspiel für die Einkäufer und Verkäufer. Es wird ein Wille erklärt, unter welchen Bedingungen man zueinander findet. In der Folge von Agieren und Reagieren. Und bei Einigung wird aus dem Antrag ein Vertrag zwischen Beiden. Beim Bauvertrag geht es im Kern für die Auftraggeber und -nehmer um die fristgemäße Erbringung von Bauleistungen und deren Vergütung. Dabei ist im Angebot standort- und auftragsindividuell zu kalkulieren. Die Frage ist nur: Wer definiert wie die Bauleistungen? Die Anfragen zum Bauen können
17.07.2016 Eine kürzlich ergangene Entscheidung (VII ZR 56/15) des Bundesge­richts­hofes könnte vermuten lassen, dass die Kündigungsrechte des Auftrag­ge­bers eines VOB/B-Werkvertrages bei Insolvenz des Auftragnehmers ge­stärkt worden seien.
30.05.2016 Die seit dem 18. April 2016 maßgebliche Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) 2016 birgt hohes Konfliktpotential, denn das neue Vergaberecht hat jetzt auch weitreichende Auswirkungen für Architekten und Subunternehmer mit Aufträgen unterhalb der Schwellenwerte: Eine Kündigung ist beispielsweise nun allein aufgrund von Vergabefehlern möglich und betrifft dann die gesamte Nachunternehmerkette. Ein Verschulden des Auftragnehmers ist dabei nicht einmal erforderlich. „Dem Missbrauch dieser Vorschrift sind Tür und Tor geöffnet“, befürchtet Dr. Andreas Koenen, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht.

Begriffs-Erläuterungen zu Auftragnehmer (AN)

Dem Bauunternehmen als Auftragnehmer obliegt die Pflicht, bei der Bauausführung Schaden abzuwehren und den Auftraggeber vor Schaden zu bewahren. Das setzt voraus, dass er selbst und unabhängig vom Au ...
Die Kündigung eines Bauvertrags durch den Auftragnehmer sollte grundsätzlich nur als ultimo ratio verstanden werden, da sie für die Vertragsparteien in der Regel mit erheblichen finanziellen Folgen v ...
In den meisten Fällen der Bauausführung wird der Auftragnehmer als Leistender für aufgetretene Mängel haftbar sein. Sind jedoch die Mängelansprüche nicht berechtigt, kann der Auftragnehmer die Mängel ...
Auftragnehmer kann von einer Leistungsverweigerung Gebrauch machen, wenn gesetzliche Bestimmungen und andere Regelungen ihn dazu berechtigen, beispielsweise in folgenden Fällen: außergewöhnliche Pfli ...

Verwandte Suchbegriffe zu Auftragnehmer (AN)


 
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