Balkendiagramm
Schließen
Copyright
Autoren:Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Klaus Schiller
unter Mitwirkung von Prof. Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Siegmar Kloß
Herausgeber:f:data GmbH Weimar und Dresden
Die Inhalte dieser Begriffserläuterung und der zugehörigen Beispiele sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetztes ist ohne Zustimmung der f:data GmbH unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigung, Übersetzung, Mikroverfilmung und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
Alle in diesem Werk enthaltenen Angaben, Ergebnisse usw. wurden von den Autoren nach bestem Wissen erstellt. Sie erfolgen ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie der f:data GmbH. Sie übernimmt deshalb keinerlei Verantwortung und Haftung für etwa vorhandene Unrichtigkeiten.
Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen, Warenbezeichnungen usw. in diesem Werk berechtigt auch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme, dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedermann benutzt werden dürfen.
Ein Bauzeit- oder Bauzeitenplan kann methodisch mit Hilfe eines Balkendiagramms dargestellt werden. Ein Balkendiagramm ist die am häufigsten in der Baupraxis und vor allem im Hochbau angewendete Methode bei der Bauablaufplanung.
Zur Erstellung eines Balkendiagramms sind verschiedene Arbeitsschritte durchzuführen, die bei Anwendung einer Software wie MS- oder Power-Project rechentechnisch erfolgen:
- Umwandlung der Leistungstitel bzw. Positionen des Leistungsverzeichnisses (LV) in einzelne Arbeitsabschnitte (bzw. Bauarbeiten, Gewerke oder Ortszuweisungen), wie sie anschließend ausgeführt werden,
- Übernahme der Anzahl der Stunden (Soll-Stunden) aus der Angebotskalkulation (bzw. aus der Vertrags- oder noch detaillierter aus der Arbeitskalkulation),
- Ermittlung der Tagewerke (als "Mann"-Tage) nach Festlegung der täglichen Arbeitszeit,
- Bestimmung der Kolonnenstärke, d.h. Anzahl der technologisch bedingten und zum Einsatz vorgesehenen Arbeitskräfte,
- Ermittlung der Anzahl der Arbeitstage für den jeweiligen Arbeitsabschnitt als Zeitdauer für die betreffende Aktivität bzw. den Balken,
- Übernahme der Arbeitstage als Balken in den Bauzeitenplan für die einzelnen Arbeitsabschnitte
- Optimierung zwischen den Arbeitsabschnitten sowie Prüfung von Parallelausführungen (ggf. nach Variation der einzusetzenden Arbeitskräfte), damit die Bauzeit laut Bauvertrag eingehalten wird.
Unter dem Begriff " Bauzeitenplan mit Balkendiagramm “ ist eine vereinfachte Form eines Bauzeitenplans beispielhaft dargestellt.
Der Bauzeitplan sollte real, übersichtlich und vollständig dargestellt werden, damit der Auftraggeber ihn in kürzester Zeit lesen und verfolgen kann, die am Bau Beteiligten alle nötigen Angaben darau ...