Cash-flow
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Autoren:Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Klaus Schiller
unter Mitwirkung von Prof. Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Siegmar Kloß
Herausgeber:f:data GmbH Weimar und Dresden
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Cash-flow ist ein Maß für den Innenfinanzierungsspielraum sowie ein Indikator für die
- Finanzkraft des Unternehmens, d.h. Investitionen aus eigener Kraft ohne Schuldenaufnahme zu tätigen,
- Ertragskraft des Unternehmens, d.h. die Fähigkeit, Gewinne zu erwirtschaften.
Der Cash-flow repräsentiert die betrieblichen Nettoeinnahmen im Geschäftsjahr als Geldzufluss und -überschuss.
Folgendes Berechnungsschema wird als Beispiel zugrunde gelegt:
| Jahresüberschuss (bzw. Jahresfehlbetrag)
| 200 €
|
| + Abschreibungen (Amortisationen)
| 900 €
|
| + / - Veränderungen der langfristigen Rückstellungen
| + 50 €
|
| + Einlagen
| -
|
| - Entnahmen (Unternehmerlohn bei Einzelunternehmen)
| -
|
| = Cash-flow (Brutto)
| 1.150 €
|
| - Ausschüttungen
| 150 €
|
| = Cash-flow (Netto)
| 1.000 €
|
Der Cash-flow steht dem Bauunternehmen für die Finanzierung zur Verfügung. Beispielsweise können damit Schulden getilgt werden. Deshalb ist auch für Finanzierungszusagen durch die Kreditinstitute der Cash-flow ein wichtiges Kriterium, indem verdeutlicht wird, wie das Unternehmen in der Lage ist, Kredite zu tilgen.
Ferner können mit dem Cash-flow auch Wachstum in Form von Investitionen in Baumaschinen u.a. finanziert und Gewinnausschüttungen vorgenommen werden.