Gewinn
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Autoren:Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Klaus Schiller unter Mitwirkung von Prof. Dr.rer.oec. habil., Dipl.-Ing.oec. (Bau) Siegmar Kloß
Herausgeber:f:data GmbH Weimar und Dresden
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Ein Gewinn soll eine angemessene Kapitalverzinsung für den Unternehmer erbringen, um erforderliche Investitionen auch künftig realisieren zu können. Die Höhe hängt von den Baumarktverhältnissen und der unternehmerischen Zielstellung ab. Der Ansatz für Gewinn sollte vom Chef bzw. Geschäftsführer als vorbestimmt „vorgegeben“ werden. Der Gewinn wird - in der Regel zusammengefasst mit dem Wagnissatz - in einem Prozentsatz auf Basis der Angebotssumme festgelegt. Da bei der Kalkulation zunächst nicht die Angebotssumme, sondern nur die Einzelkosten der Teilleistungen (EKT) oder Herstellkosten (HK) oder der Mittellohn A(P)SL bzw. Kalkulationslohn bekannt sind, muss eine Umrechnung des Prozentsatzes für Wagnis und Gewinn auf die gewählte Bezugsbasis für die Kalkulation erfolgen, bei der Endsummenkalkulation auf Basis Herstellkosten.
Beispiele
zu Gewinn
Beispiel
Zuschlag Gewinn auf den Baupreis (Angebotssumme)
| =
| 4,00 %
| |
| Basis Einzelkosten (z.B. im Formblatt 221) Umrechnung: (4 x 100) : (100 - 4) = 4,17 Zuschlagsatz auf die vorangegangene Kostensumme, in der Regel die Einzelkosten
| =
| 4,17 %
|
Im Fall von 4,17 % wird dann meistens von einem "umsatzabhängigen" Zuschlagsatz gesprochen. Es kann aber auch eine Aufgliederung nach den Anteilen für Wagnis und Gewinn erfolgen und ggf. in den „Erläuterungen“ am Ende des Formblatts Preise 221 nach VHB -Bund (Ausgabe 2008) mit angegeben werden. Von Wichtigkeit kann dies sein, wenn in der Bauausführung Mengenminderungen nach VOB, Teil B § 2 Abs. 3 Nr. 3 auftreten und daraus ableitend Nachtragsforderungen durch den Auftragnehmer gestellt werden. Wird keine Aufteilung vorgesehen, kann allgemein angenommen werden, dass der Zuschlag für Wagnis und Gewinn sich gleichmäßig auf beide Kostenfaktoren aufteilt, d.h. 50 v. H. Wagnis und 50 v. H. Gewinn. Im Allgemeinen wird sich der Satz für Gewinn zwischen 1 und 5 % der Angebotssumme (bzw. zusammen mit Wagnis als W&G bei ca. 3 bis 8 %) bewegen und je Bauauftrag variieren bzw. unterschiedlich hoch festgelegt werden. Wird durch den Bieter kein Ansatz für W&G oder ein Prozentsatz von Null angegeben, ist durch die Vergabestelle mit Bezug auf die Richtlinie zum Formblatt 331 im VHB-Bund, Ausgabe 2008, Tz. 4.1.2.3 keine weitere Aufklärung erforderlich bzw. zu verlangen. Derartige Angebote bleiben in der Wertung. Die Wirtschaftlichkeit eines solchen Angebots erfordert mit Bezug auf Tz. 2.3.1 in der Richtlinie keinen Ansatz für W&G. Gewinn bzw. W&G wird in den ergänzenden Formblättern Preise ( EFB-Preis) z.T. auf unterschiedliche Basen bezogen, so - im Formblatt 221 auf die Einzelkosten der Teilleistungen bzw. deren Kostenarten, bei der Zuschlagskalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen demgegenüber
- im Formblatt 222 als Bestandteil einer Umlage bei der Endsummenkalkulation.
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Excel-Vorlage: Stundensätze Bauhauptgewerbe Ost
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Baupreis-Informationen zu Gewinn
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Landschaftsbauarbeiten || Buschlage, Heckenlage, Heckenbuschlage, Spreitlage (Zweiglage)
Normen und Regelwerke zu Gewinn
DIN V 4108-6 [2003-06] Solare Wärmegewinne über unbeheizte Glasvorbauten - Jahresheizwärme- und Jahresheizenergiebedarfs-Berechnung
DIN V 4701-10 [2003-08] Abluft/Zuluft-Wärmeübertrager - Kenngrößen für Lüftungsanlagen
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DIN V 4108-6 [2003-06] Solare Wärmegewinne; Effektive Kollektorfläche - Jahresheizwärme- und Jahresheizenergiebedarfs-Berechnung
DIN V 18599-5 [2011-12] Heizwärmebedarf; Gasmotorische Wärmepumpen - Endenergiebedarf von Heizsystemen
DIN V 4108-6 [2003-06] Im Folgenden werden die solaren Wärmegewinne von nicht beheizten, besonnten Räumen (Wintergärten) behandelt, die an einen beheizten Raum angrenzen, wobei eine Trennwand zwische...
DIN EN ISO 13790 [2008-09] 10.4.1 Allgemeines Bei Nichtvorliegen nationaler Werte dürfen die Werte nach Anhang G angewendet werden. ANMERKUNG 1 Anhang G enthält Beispiele für nationale Eingangsdaten:...
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DIN EN 1997-2 [2010-10] 3.4.1 Kategorien von Probeentnahmeverfahren und Güteklassen von Proben für Laborversuche (1)P Die Proben müssen den gesamten Mineralbestand der Schicht enthalten, aus der sie ...
DIN EN 13808 [2005-07] Gebrauchstauglichkeitsklassen für die technischen Anforderungen an durch Verdunstung aus kationischen Bitumenemulsionen rückgewonnene Bindemittel Technische Anforderungen Dokum...
Baunachrichten zu Gewinn
06.01.2012 Die kalkulatorischen Betrachtungen zum Deckungsbeitrag sowie daraus die Ableitung von Baupreisen setzt sich in der Denkweise auch in Bauunternehmen zunehmend durch...
Im Deckungsbeitrag verbirgt sich ein tiefer Sinn für die Kalkulation von Baupreisen, der Beurteilung von Angeboten und dem Nachtragsmanagement. Zum Verständnis dieser Zusammenhänge möchte ich aus aktuellem Anlass geistig anregen.
28.10.2010 Neue Rechtsprechung zur Höhe der fälligen Ansprüche. Sowohl die VOB/B, als auch das BGB sehen vor, dass der Auftraggeber einen geschlossenen Bauvertrag jederzeit und ohne Grund kündigen kan...
22.04.2012 Wer sich bis zum 31.07.2012 für ein Dach oder eine Fassade mit Produkten von Eternit entscheidet, hat die Chance den Eternit Bauherrenbonus im Wert von 3.000 Euro zu gewinnen.
17.03.2012 Duschrinnen gewinnen in bodenebenen Duschen stetig an Beliebtheit. Mit der neuen Schlitzrinne ACO ShowerDrain S-line erweitert ACO Haustechnik sein Bad-Design Portfolio um eine Duschrinne in puristischem Design mit bemerkenswert niedriger Einbauhöhe.
21.04.2012 Mit dem Bautafel-Service von Braas sollen Planer und Verarbeiter kostenlos Eigenwerbung machen und mit ihren Referenzobjekten Neukunden
von sich und ihrer Arbeit überzeugen können. Ganz nebenbei lässt sich ein iPad gewinnen.
23.01.2012 Rasante Entwicklungen und neue Technologien bedingen ständig neue
Anforderungen an die Lichtbranche und Architekturszene. Wer die Zukunft des
Lichts mit gestalten möchte, muss sich aktiv mit diesen Veränderungen
auseinandersetzen. Trilux will seine Partner in diesem Kontext im Rahmen der
Trilux-Akademie fit für die Zukunft machen.
Begriffs-Erläuterungen zu Gewinn
Im letzten Jahrzehnt wurde vom Bundesministerium für Finanzen eine Sammlung von Richtsätzen herausgegeben. Sie sollten den Finanzämtern Anhaltspunkte über mögliche Umsätze und Gewinne der Gewerbetrei ...
Vordergründig ist die wirtschaftliche Lage, insbesondere im Hinblick auf die Gewinnerwirtschaftung und künftige Erfolgssicherung, zu untersuchen. Sie ist das wichtigste Analysefeld im Bauunternehmen. ...
Die Gewinnschwelle (auch als Break-Even-Point bezeichnet) liegt am Schnittpunkt zwischen Gesamtkosten- und Leistungs- bzw. Erlöskurve. An diesem Punkt sind der Gewinn und der Verlust gleich Null und ...
Oftmals ist eine reine Kostenvergleichsrechnung sowohl für Baumaschinen und Geräte sowie für Gebäude für eine Investitionsentscheidung nicht aussagefähig genug. Mit der Gewinnvergleichsrechnung als e ...
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