13. Monatseinkommen als Gehaltszusatzkosten

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13. Monatseinkommen als Gehaltszusatzkosten

Das Dreizehnte Monatseinkommen im Baugewerbe zählt zu den Soziallöhnen. Für die Angestellten und Poliere wird es innerhalb der Gehaltszusatzkosten berücksichtigt und als Teil der Gemeinkosten mit in den Baupreisen zu kalkuliert.
Für Angestellte sowie Poliere im Bauhauptgewerbe gilt ein tarifliches 13. Monatseinkommen ebenfalls bis 2019 nur in Westdeutschland. Nach dem Tarifvertrag über die Gewährung eines 13. Monatseinkommens haben Angestellte, deren Arbeitsverhältnis am 30. November des laufenden Kalenderjahres (Stichtag) mindestens 12 Monate ununterbrochen besteht, Anspruch auf ein 13. Monatseinkommen in Höhe von maximal 55,00 % ihres Tarifgehaltes. Durch freiwillige Betriebsvereinbarung oder einzelvertragliche Regelung darf eine abweichende Vereinbarung getroffen, jedoch ein Betrag von 780,00 € nicht unterschritten werden.
Das 13. Monatseinkommen für Angestellte und Poliere im Bauhauptgewerbe wird in den Musterrechnungen zu Gehaltszusatzkosten, die jährlich vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) herausgegeben werden, berücksichtigt, berechnet und unter der Pos. 2.1.1.7 ausgewiesen. Da das 13. Monatseinkommen bisher und noch bis 2019 in den Neuen Bundesländern (Tarifgebiet Ost) nicht tariflich geregelt und zu zahlen ist, wird es in den Musterrechnungen der Gehaltszusatzkosten auch nur in den Berechnungen für Westdeutschland mit einem Wert einbezogen.
In der Musterrechnung des HDB zur Berechnung des Zuschlagsatzes für die Gehaltszusatzkosten in Bauunternehmen Westdeutschlands wird ein Anteil von 55 % sowohl für die Angestellten als auch für die aufsichtführenden Poliere von einem ebenfalls angenommenen, durchschnittlichen Monatseinkommen und daraus abgeleiteten Jahreseinkommen für 2019 angesetzt, beispielsweise für:
  • Angestellte 4.727,74 € /Monat und 56.732,88 € Jahreseinkommen.
Daraus lässt sich der Zuschlag auf die Gehälter für die Angestellten und Poliere als Anteil in den Sozialgehältern berechnen, beispielsweise für:
Angestellte:
55 % vom Monatsgehalt:Jahresgehalt=......%
0,55 x 4.727,74 €:56.732,88 €=4,6 %
Der Ansatz wird betrieblich unterschiedlich hoch sein und kann auch in den Berechnungen betriebsindividuell eingestellt werden. Wird beispielsweise nur von 40 % als Anteil des 13. Monatseinkommens vom Monatsgehalt ausgegangen, dann errechnet sich ein Zuschlag von 3,3 %.
Bei der Anwendung im Tarifgebiet West konnte das volle 13. Monatseinkommen (93 Gesamttarifstundenlöhne - GTL) in Krankheitsfällen um max. 28 Std. gekürzt werden. Gemäß Vereinbarung in der Tarifrunde 2018 entfallen künftig krankheitsbedingte Kürzungsmöglichkeiten und damit auch Berücksichtigung anteilig bei der Berechnung zum 13. Monatseinkommen in der Musterrechnung.

Baunachrichten zu 13. Monatseinkommen als Gehaltszusatzkosten

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Begriffs-Erläuterungen zu 13. Monatseinkommen als Gehaltszusatzkosten

Hinsichtlich detaillierter Ausführungen zum 13. Monatseinkommen sei verwiesen auf: Dreizehntes Monatseinkommen im Baugewerbe zu den tariflichen Regelungen vom 1. Juni 2018 als Änderung zu den Tarifve ...
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