Angebotskalkulation

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Angebotskalkulation

Die Angebotskalkulation hat zum Ziel, zu einer vom Bauherrn bzw. Auftraggeber erfolgten Ausschreibung ein preisliches Angebot zu berechnen und abzugeben. Die Ausschreibung kann auf Grundlage eines Leistungsverzeichnisses (LV) oder Leistungsprogramms (LP) vorliegen. Erfolgte sie mit einem LV und einzeln aufgeführten Leistungspositionen, werden daraufhin im Rahmen der Angebotskalkulation die Einheitspreise (EP) und Gesamtbeträge (GB) je Einzelleistung und Leistungstitel sowie die Angebotsendsummen (ohne und mit Umsatzsteuer) ermittelt. Zugleich erfolgt mit der Festlegung der im Angebot enthaltenen Preise auch die Baumarktanpassung.
Vom zeitlichen Ablauf her stellt die Angebotskalkulation eine Vorkalkulation dar. Sie kann bis zur Auftragserteilung bzw. Vertragsabschluss noch Korrekturen mit dem Ergebnis einer Auftrags- und Vertragskalkulation erfahren. In der Baupraxis wird die Angebotskalkulation als Vorkalkulation im allgemeinen Sprachgebrauch als "Kalkulation" angesehen und meistens gleichgesetzt.
Für die Angebotskalkulation ist wichtig, dass jeder Anbieter die ausgeschriebene Bauleistung im gleichen Sinne versteht und zur Grundlage seiner Kalkulation macht. Auch ist das Bauunternehmen in der Ausführung dann zu der Leistung verpflichtet, die es bei Angebotsabgabe klar erkennen und mit Kosten kalkulieren kann. Deshalb sollten vor Beginn der eigentlichen Preisermittlung alle Umstände erfasst und geprüft werden, die sich evtl. preisbeeinflussend niederschlagen könnten.
Die Angebotskalkulation kann nach verschiedenen Kalkulationsverfahren erfolgen und richtet sich im Aufbau nach dem Kalkulationsschema. Dabei werden zunächst die Einzelkosten der Teilleistungen (EKT) bzw. Herstellkosten (bei der Endsummenkalkulation) direkt ermittelt und anschließend auf diese Bezugsgrößen die Gemeinkosten sowie Wagnis und Gewinn (W&G) verrechnet bzw. zugeschlagen.
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Normen und Richtlinien zu Angebotskalkulation

VDI 6210 Blatt 1 [2016-02]Zu den Aufgaben des Abbruchunternehmers gehören die Plausibilitätsprüfung, die Kalkulation, die Arbeitsvorbereitung, die Durchführung, gegebenenfalls die Nachtragskalkulati...

Baunachrichten zu Angebotskalkulation

Erfolgreiche Angebotskalkulation durch ausgewählte Kontrasteffekte -Die Angebotskalkulation ist eine Mischung von Verstand und Gefühl. Sie hat eine technisch-kaufmännische und eine psychologische Komponente. Erst Kalkulieren - dann Spekulieren. Die rationale Basis ist die Ermittlung der Kosten für die Leistungen eines Bauauftrages in einer Vielfalt von sich verursachenden Mengen-Wert-Gerüsten. Der emotionale Überbau indes wird im präsentierten Leistungs- und Baupreisgefüge widergespiegelt. Darin verborgenliegen die Beziehungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Aber letztendlich werden „freie“ Entscheidungen oft nicht durch den Verstand, sondern durch die Gefühle bestimmt.
Die Angebotskalkulation ist eine Mischung von Verstand und Gefühl. Sie hat eine technisch-kaufmännische und eine psychologische Komponente. Erst Kalkulieren - dann Spekulieren. Die rationale Basis ist die Ermittlung der Kosten für die Leistungen eines Bauauftrages in einer Vielfalt von sich verursachenden Mengen-Wert-Gerüsten. Der emotionale Überbau indes wird im präsentierten Leistungs- und Baupreisgefüge widergespiegelt. Darin verborgenliegen die Beziehungen zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber. Aber letztendlich werden „freie“ Entscheidungen oft nicht durch den Verstand, sondern durch die Gefühle bestimmt.
Angebotskalkulation mit einem Schuss optionalem Optimismus -Angebote sind das Vorspiel für die Einkäufer und Verkäufer. Es wird ein Wille erklärt, unter welchen Bedingungen man zueinander findet. In der Folge von Agieren und Reagieren. Und bei Einigung wird aus dem Antrag ein Vertrag zwischen Beiden. Beim Bauvertrag geht es im Kern für die Auftraggeber und -nehmer um die fristgemäße Erbringung von Bauleistungen und deren Vergütung. Dabei ist im Angebot standort- und auftragsindividuell zu kalkulieren. Die Frage ist nur: Wer definiert wie die Bauleistungen? Die Anfragen zum Bauen können
Angebote sind das Vorspiel für die Einkäufer und Verkäufer. Es wird ein Wille erklärt, unter welchen Bedingungen man zueinander findet. In der Folge von Agieren und Reagieren. Und bei Einigung wird aus dem Antrag ein Vertrag zwischen Beiden. Beim Bauvertrag geht es im Kern für die Auftraggeber und -nehmer um die fristgemäße Erbringung von Bauleistungen und deren Vergütung. Dabei ist im Angebot standort- und auftragsindividuell zu kalkulieren. Die Frage ist nur: Wer definiert wie die Bauleistungen? Die Anfragen zum Bauen können
Öffentliche oder private Bauherren – zwei Welten der Angebotskalkulation -Bauen ist kundenindividuell. Und auf den Kunden kommt es an. Einerseits die öffentlichen und andererseits die privaten Bauherren bzw. Investoren. Zwei Welten in der Art und Weise der Kundenanfrage und beim Weg zum Bauauftrag. Zweierlei praktizierte Szenarien bei der Planung des Bauens und der Auftragsbeschaffung.
Bauen ist kundenindividuell. Und auf den Kunden kommt es an. Einerseits die öffentlichen und andererseits die privaten Bauherren bzw. Investoren. Zwei Welten in der Art und Weise der Kundenanfrage und beim Weg zum Bauauftrag. Zweierlei praktizierte Szenarien bei der Planung des Bauens und der Auftragsbeschaffung.
Kalkulation und Ethik - Fairplay bei Angeboten und Nachträgen -Der brutale Wettbewerb in der Bauwirtschaft der letzten Jahre war auch verbunden mit einem Werteverfall bei der Kalkulationsarbeit für die Angebote. Submissions-Spannen von 100 bis 280 % belegen dies. Ein Verfall der Sitten und Gebräuche wird beklagt. Wo man früher zweimal im Jahr den Rechtsanwalt konsultierte, beschäftigt man jetzt 2 Rechtsanwälte im Jahr. Die Partner am Bau liegen oft im Streit.
Der brutale Wettbewerb in der Bauwirtschaft der letzten Jahre war auch verbunden mit einem Werteverfall bei der Kalkulationsarbeit für die Angebote. Submissions-Spannen von 100 bis 280 % belegen dies. Ein Verfall der Sitten und Gebräuche wird beklagt. Wo man früher zweimal im Jahr den Rechtsanwalt konsultierte, beschäftigt man jetzt 2 Rechtsanwälte im Jahr. Die Partner am Bau liegen oft im Streit.
Die Endsummenkalkulation - 02.12.2011 Wie in der letzten Ausgabe gezeigt wurde, bieten sich verschiedene Verfahren für die Angebotskalkulation an. Welches Verfahren gewählt wird, entscheidet das Bauunternehmen...
02.12.2011 Wie in der letzten Ausgabe gezeigt wurde, bieten sich verschiedene Verfahren für die Angebotskalkulation an. Welches Verfahren gewählt wird, entscheidet das Bauunternehmen...

Begriffs-Erläuterungen zu Angebotskalkulation

Grundlagen für die Angebotskalkulation bilden die Leistungsbeschreibung und speziell das Leistungsverzeichnis (LV). Vor dem Beginn der eigentlichen Preisermittlung sollten alle Umstände erfasst und g ...
Schließen sich nach Ausschreibung einer Baumaßnahme zwei oder mehrere Bauunternehmen zu einerBietergemeinschaft für die Erarbeitung eines Angebots zusammen, bliebe zunächst durch die beteiligten Ge ...
Bei einer vorgesehenen Bauausführung durch eine Dach-ARGE wird in der Regel die Leistung des Gesamtauftrags nach Losen als Teile der Gesamtleistung nach den beteiligten Bauunternehmen als Gesellschaf ...
Die Auftragskalkulation ist allgemein zugehörig im Rahmen der Stufen und Formen der Baukalkulation zur Vorkalkulation. Die Grundlage liefert eine Angebotskalkulation als preisliches Angebot eines Bie ...

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