Anzeigepflichten bei Auslandsbeziehungen

Anzeigepflichten bei Auslandsbeziehungen

Für mitteilungspflichtige Sachverhalte, die seit 1. Januar 2018 verwirklicht worden sind, gelten erweiterte Anzeigepflichten nach den Vorschriften im Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG vom 23. Juni 2017, im BGBl. I S. 1682). Das betrifft beispielsweise die Anzeigepflicht:
  • für den Erwerb von qualifizierten Beteiligungen an ausländischen Gesellschaften und zwar für unmittelbare und mittelbare Beteiligungen ab 10 %,
  • über Gechäftsbeziehungen zu Personengesellschaften, Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen in Drittstaaten, auf die unmittelbar oder mittelbar beherrschender Einfluss besteht.
Auch werden die Finanz- und Kreditinstitute verpflichtet, über von ihnen hergestellte Geschäftsbeziehungen inländischer Steuerpflichtiger zu Drittstaaten- Gesellschaften unter bestimmten Voraussetzungen die Finanzämter zu informieren. Von den Steuerpflichtigen sind diesbezügliche Unterlagen sechs Jahre aufzubewahren.
Bei Verstößen gegen die Anzeigepflichten können Bußgelder bis zu 25.000 € ausgesprochen werden.
Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK