Aufmerksamkeiten des Arbeitgebers

Aufmerksamkeiten des Arbeitgebers

Als Aufmerksamkeiten gegenüber dem Arbeitnehmer gelten nach dem Wert nur geringfügige Sachzuwendungen des Arbeitgebers, die nicht als Geld gewährt werden. Es handelt sich dabei nur um einen geldwerten Vorteil, nicht jedoch um Lohn als Geld. Unwichtig dabei ist, auf welche Art und Weise der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Aufmerksamkeit zukommen lässt, so z. B. als Sachleistung oder Naturalleistung oder auch sonstige Zuwendung.
Die Aufmerksamkeiten sind allgemein begrenzt bis zu einem Wert von 60 € ab 2015 (bis 2014 = 40 €). Darunter fallen in der Regel beispielsweise:
  • kleine Geschenke aus Anlass eines persönlichen Ereignisses des Arbeitnehmers wie Hochzeit u. a.
  • kleine Aufmerksamkeit für eine bestandene Qualifizierungsmaßnahme bzw. Prüfung in der Weiterbildung, z. B. als Buch, Tonträger u. a.
  • Blumen zum Geburtstag oder eines besonderen Ehrentages,
  • Kränze bei Beerdigungen,
  • Speisen, die vom Arbeitgeber den Arbeitnehmern während eines außergewöhnlichen Arbeitseinsatzes unentgeltlich bereit gestellt werden,
  • Bereitstellung von Getränken wie Kaffee, Selters u. a. vom Arbeitgeber während einer dienstlichen Besprechung,
  • Speisen und kleine Geschenke, die z. B. während einer betrieblichen Feier zu Weihnachten oder anderen Anlässen zugewendet werden.
Als Aufmerksamkeiten gewährte Sachzuwendungen im Rahmen der Freigrenze von 60 € ab 2015 (vorher 40 €) unterliegen nicht der Besteuerung von Sachzuwendungen, d. h. sie sind für den Arbeitnehmer nicht lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig und erfordern auch keine Pauschalversteuerung durch den Arbeitgeber.
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