Auftraggeber (AG)

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Auftraggeber (AG)

Bei öffentlichen Bauaufträgen wird der Vertragspartner, mit dem bauausführende Unternehmen einen Vertrag abschließen, als Auftraggeber (AG) bezeichnet. Folglich spricht die VOB auch bereits von einem tatsächlich erfolgten, späteren Vertragsabschluss vom Auftraggeber. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Auftraggeber als Bauherr bezeichnet und ist gleichzusetzen mit jenem, der ein Bauvorhaben auf seine Rechnung in Auftrag gibt und auf seine Verantwortung ausführen lässt. Demgegenüber wird bei Werkverträgen nach BGB vom Besteller gesprochen, der entweder ein Unternehmen als Kaufmann oder einen Verbraucher als Bürger bzw. Nichtkaufmann repräsentiert.
Der Auftraggeber als Bauherr kann sowohl eine natürliche als auch eine juristische Person sein. Er ist in der Regel auch Eigentümer des Grundstücks, das bebaut werden soll. Der Auftraggeber muss das errichtete Bauwerk anschließend nicht selbst nutzen. Er kann und wird es oft von Dritten nutzen lassen. Danach werden sich aber die Ziele des Auftraggebers zum Bauvorhaben ausrichten.
Für die Bauplanung sucht sich der Auftraggeber in der Regel einen Architekten bzw. ein Ingenieurbüro.
Die Bauausführung wird er einem geeigneten und zuverlässigen Bauunternehmen oder Bauhandwerksbetrieb übertragen. Bei öffentlichen Bauaufträgen erfolgt vorher die Ausschreibung der Bauleistungen nach den Regelungen in der VOB, Teil A und danach die Vergabe auf Grundlage von Geboten, wobei das wirtschaftlichste Gebot den Vorzug erhalten soll.
In § 98 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vom 17. Februar 2017 in BGBl. I Nr. 8/2016, S. 203 werden Auftraggeber unterschieden nach:

Normen und Richtlinien zu Auftraggeber (AG)

DIN 1946-6 [2009-05]11.1 Nachweise und Unterlagen Die Erfüllung der in den Abschnitten 4, 5, 6, 7 und 8 festgelegten Anforderungen ist nachzuweisen. Der Nachweis muss im Rahmen der Übergabe der Einr...

Baunachrichten zu Auftraggeber (AG)

Vom Plan zur Kostenberechnung sowie zum Pauschal- oder Einheitspreisvertrag... -Am Anfang des Bauens steht der Plan. Neubauzeichnungen oder Bestandspläne. Und sofort stellt sich die Frage nach den Kosten. Für die Bauherren und Planer sowie für die Baufirmen. Sichere Kosten stehen im Einklang mit der Qualitäts- und Vertragssicherheit. Der Bauherr als Auftraggeber will erfahren, was er für sein Geld bekommt. Und der Auftragnehmer sollte in der Ausführung wissen, wie viel Werksleistung für welche Vergütung zu erbringen ist. Darin liegt der Sinn der Bau- und Leistungsbeschreibung samt Pläne. Von der Zeichnung über das Leistungsprogramm (LP) bis zum Leistungsverzeichnis (LV). Alles miteinander verwoben. Das LV fließt logisch aus der Zeichnung. Die Kalkulation direkt vom Plan. Dank intelligenter Datenmodelle. Mit der maßstäblichen Zeichnung können Mengen automatisch nach Gauss-Elling abgegriffen werden. Und bauteilorientiert sind die Qualitäten bestimmt. Praktisch nach Standards realisiert mit „DBD-Kostenkalkül“. IFC-Objekte und GAEB-LV’s verknüpft mit Dynamischen BauDaten. Das Ergebnis sind LV-Positionen mit Baupreisen, lokal aufgesplitteten Mengen, Einzelkosten, Lohn- und Materiallisten usw. Aus bildhaften Plänen leiten sich direkt Leistungsbeschreibungen und Kostenkalkulationen ab.
Am Anfang des Bauens steht der Plan. Neubauzeichnungen oder Bestandspläne. Und sofort stellt sich die Frage nach den Kosten. Für die Bauherren und Planer sowie für die Baufirmen. Sichere Kosten stehen im Einklang mit der Qualitäts- und Vertragssicherheit. Der Bauherr als Auftraggeber will erfahren, was er für sein Geld bekommt. Und der Auftragnehmer sollte in der Ausführung wissen, wie viel Werksleistung für welche Vergütung zu erbringen ist. Darin liegt der Sinn der Bau- und Leistungsbeschreibung samt Pläne. Von der Zeichnung über das Leistungsprogramm (LP) bis zum Leistungsverzeichnis (LV). Alles miteinander verwoben. Das LV fließt logisch aus der Zeichnung. Die Kalkulation direkt vom Plan. Dank intelligenter Datenmodelle. Mit der maßstäblichen Zeichnung können Mengen automatisch nach Gauss-Elling abgegriffen werden. Und bauteilorientiert sind die Qualitäten bestimmt. Praktisch nach Standards realisiert mit „DBD-Kostenkalkül“. IFC-Objekte und GAEB-LV’s verknüpft mit Dynamischen BauDaten. Das Ergebnis sind LV-Positionen mit Baupreisen, lokal aufgesplitteten Mengen, Einzelkosten, Lohn- und Materiallisten usw. Aus bildhaften Plänen leiten sich direkt Leistungsbeschreibungen und Kostenkalkulationen ab.
Branchentag Bauprojekte - 30.08.2011 Fünf hochkarätige Referenten – ein halber Tag: das ist das Motto des erstmals diesen Oktober und November in 6 Städten stattfindenden Branchentags Bauprojekte...
30.08.2011 Fünf hochkarätige Referenten – ein halber Tag: das ist das Motto des erstmals diesen Oktober und November in 6 Städten stattfindenden Branchentags Bauprojekte...
Modellbasiert Ausschreibungen prüfen und Angebote kalkulieren -Vom Bewerber über den Bieter zum Auftragnehmer (AN). Der Bewerber beteiligt sich an der Vergabe und fordert die Unterlagen zur Ausschreibung an. Als Bieter hat er diese geprüft und gibt ein Angebot ab. Mit der Erteilung des Zuschlages wird er Auftragnehmer. Der Lebenslauf des Bauauftrages beginnt mit dem Bauvertrag. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Vorbestimmt durch das Bau-Soll.
Vom Bewerber über den Bieter zum Auftragnehmer (AN). Der Bewerber beteiligt sich an der Vergabe und fordert die Unterlagen zur Ausschreibung an. Als Bieter hat er diese geprüft und gibt ein Angebot ab. Mit der Erteilung des Zuschlages wird er Auftragnehmer. Der Lebenslauf des Bauauftrages beginnt mit dem Bauvertrag. Das Schicksal nimmt seinen Lauf. Vorbestimmt durch das Bau-Soll.
Da tut sich ja doch `was in Deutschland! - 04.10.2014 Unter anderem wurde im BIM-Workshop des DIN Deutsches Institut für Normung e. V.verkündet, dass Verbände der deutschen Bauindustrie beschlossen haben, eine deutsche BIM Task Group namens
04.10.2014 Unter anderem wurde im BIM-Workshop des DIN Deutsches Institut für Normung e. V.verkündet, dass Verbände der deutschen Bauindustrie beschlossen haben, eine deutsche BIM Task Group namens ...
Integrale Abrechnung von Eigen- und Fremdleistungen für Baumaßnahmen -Im Rahmen von Bauprojekten werden Bauprodukte gekauft und Bauleistungen erbracht, die Geld kosten. Wie viel der Besteller (AG) an den jeweiligen Unternehmer (AN) zu zahlen hat, steht in der Abrechnung. Hierfür sollten sich beide Vertragspartner vorab darüber einig sein, wie die Höhe der Vergütung zu errechnen ist. Dies erfolgt in Abhängigkeit der Anforderungen an die Bauprodukte respektive der Leistungsbeschreibungen mit den vereinbarten Preisen entsprechend der gelieferten Qualitäten und Mengen sowie der Zahlungsmodalitäten.
Im Rahmen von Bauprojekten werden Bauprodukte gekauft und Bauleistungen erbracht, die Geld kosten. Wie viel der Besteller (AG) an den jeweiligen Unternehmer (AN) zu zahlen hat, steht in der Abrechnung. Hierfür sollten sich beide Vertragspartner vorab darüber einig sein, wie die Höhe der Vergütung zu errechnen ist. Dies erfolgt in Abhängigkeit der Anforderungen an die Bauprodukte respektive der Leistungsbeschreibungen mit den vereinbarten Preisen entsprechend der gelieferten Qualitäten und Mengen sowie der Zahlungsmodalitäten.

Begriffs-Erläuterungen zu Auftraggeber (AG)

Auftraggeber (AG) kann einen Bauvertrag bis zur Vollendung der vereinbarten Bauleistung bzw. des Werks jederzeit kündigen. Das giltsowohl bei einem VOB-Vertrag nach § 8 in VOB/B, insbesondere für ö ...
Nachtragsmanagement Auftraggeber (AG) wird zunächst bestimmt durch Aufgaben, die sich: einerseits für den öffentlichen Auftraggeber aus einem VOB-Vertrag zum anderen für den Besteller Verbraucher bei ...
Auftraggeber (AG) - sowohl der Öffentliche Auftraggeber als auch der Besteller oder Verbraucher - kann bis zur Vollendung der Leistung jederzeit und ohne Angabe von einzelnen Gründen den Bauvertrag k ...
Auftraggeber (AG) kann bis zur Vollendung des Werks bzw. der vereinbarten Bauleistung jederzeit und ohne Angabe von Gründen den Bauvertrag kündigen. Dieses Recht steht: einerseits dem Besteller oder...

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