Ausschreibung von Gerüsten in ATV

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Ausschreibung von Gerüsten in ATV

Für die Ausschreibung von Gerüsten gilt zunächst die eigenständige DIN 18451 – Gerüstarbeiten (Ausgabe September 2016) – als ATV (Allgemeine Technische Vertragsbedingung für Bauleistungen) in der VOB Teil C mit Anforderungen und Aussagen zu den verschiedenen Arten von Gerüsten. In anderen ATV, so beispielsweise für Gewerke im Rohbau wie Mauer- und Betonarbeiten u. a. sowie im Ausbau für Maler- und Lackierarbeiten u. a. werden die Gerüste teils als Nebenleistungen und teils als Besondere Leistungen behandelt und ausgeschrieben. Aus diesem Umstand heraus gab es in der Baupraxis oft Unklarheiten bei der Ausschreibung und in der Folge dann bei der Abrechnung von Gerüsten- insbesondere beim Aufmaß in Treppenhäusern, bei unebenem Gelände u. a. Deshalb war es notwendig, die 2-m-Regelung auf ihre Transparenz zu prüfen und neue Festlegungen zu treffen.
Für die meisten Gewerke im Hoch- und Ausbau galt als Abgrenzung zwischen Nebenleistungen und Besonderen Leistungen die sogenannte "2-m-Regelung" nach den ATV DIN im Teil C der VOB 2012. In den aktualisierten ATV DIN-Vorschriften im Ergänzungsband 2015 der VOB/C wurde nicht mehr von " Gerüsten nach 2-m-Regelung " gesprochen, sondern die Arbeitshöhe von 3,50 m der zu bearbeitenden Fläche bzw. des herzustellenden Bauteils als Maßstab herangezogen.
Mit der Gesamtausgabe zur VOB 2016 erfolgte für alle ATV DIN in der VOB Teil C - und nunmehr auch für alle Gewerke des Ausbaus - die Ausrichtung von Arbeitsbühnen auf die Höhe des Arbeitsbereichs von bis 3,50 m als Maßstab für Nebenleistungen oder größer als 3,50 m als Merkmal für Besondere Leistungen. Die aktualisierten Regelungen sind bei öffentlichen Bauaufträgen ab 1. Oktober 2016 mit Bezug auf den Einführungserlass des BMUB vom 9. September 2016 zur VOB 2016 anzuwenden. Damit entfällt künftig bei allen ATV DIN die vorherige "2-m-Regelung".
Beispiele für Ausschreibungen als Neben- oder Besondere Leistungen werden angeführt unter:
Die Gerüste als Nebenleistungen müssen in einem Leistungsverzeichnis (LV) nicht ausgeschrieben bzw. aufgeführt werden. Dann sind sie mit in den Kosten der Einheitspreise (EP) der einzelnen Positionen des LV zu kalkulieren. Demgegenüber besteht ein Vergütungsanspruch des Auftragnehmers bei auszuschreibenden Besonderen Leistungen.
Speziell zur Ausschreibung und Abrechnung von Gerüsten in den betreffenden ATV DIN werden eingehendere Aussagen mit weiteren Erläuterungen und Beispielen im Normen-Paket: VOB/C Bildkommentar des Baunormenlexikons geliefert.

Baunachrichten zu Ausschreibung von Gerüsten in ATV

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Die VOB ist 80 Jahre alt. 1926 war sie noch eine schlanke Broschüre. 2006 ist sie ein pralles Buch. Die Veränderungen seither sind enorm. Was hat sich aber zur VOB 2002 verändert? Die Baujuristen erläutern der Bauwelt in VOB-Seminaren die Neuerungen und wiederholen ebenso Bewährtes. In der VOB/A - sprich dem Vergaberecht - ergaben sich durch die europäischen Vergaberichtlinien und dem Gesetz zu Öffentlich privaten Partnerschaften (ÖPP) viele Überarbeitungen. Kurzum das Vergaberecht wurde nicht einfacher, eher komplexer. Die im Frühjahr 2005 angekündigte "große Vergaberechtsreform" ist aus politischen Gründen ebenso wenig eingetreten wie die Steuererklärung auf dem Bierdeckel.

Begriffs-Erläuterungen zu Ausschreibung von Gerüsten in ATV

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