Baukostenvereinbarung nach HOAI

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Baukostenvereinbarung nach HOAI

In der HOAI 2013 (in Kraft seit 17. August 2013) sieht laut § 6 Abs. 3 eine Baukostenvereinbarung vor, wenn zum Zeitpunkt der Beantragung noch keine Planungen als Voraussetzung für eine Kostenschätzung nach DIN 276 oder Kostenberechnung nach DIN 276 (betreffend aktualisierte Fassung vom Dezember 2018 der DIN 276 - Kosten im Bauwesen) vorliegen. Dann können die Vertragsparteien bei Auftragserteilung schriftlich vereinbaren, dass das Honorar auf Grundlage der anrechenbaren Kosten nach HOAI einer Baukostenvereinbarung berechnet wird. Im Prinzip vereinbaren die Vertragsparteien einen bestimmten Betrag als Baukosten bei Auftragserteilung. Dabei sind nachprüfbare Baukosten einvernehmlich festzulegen.

Baunachrichten zu Baukostenvereinbarung nach HOAI

Kostenberechnung gewinnt mit der Neufassung der HOAI 2009 an Bedeutung -Der Bauherr will bauen. Und wer baut, muss zahlen! Für Beratungs-, Planungs- und Bauleistungen. Was kostet wie viel? Beim einfachen Bauen im Bestand plant der Bauherr direkt mit den Bauschaffenden. Dafür erhält er das Angebot inklusive Beratung. Die Vergütung erfolgt über die Baupreise der Bauleistungen. Anders bei Neu-, Umbauten und komplexen Sanierungen. Externe Beratungen und Bauplanungen samt Genehmigungen werden erforderlich. Für deren Erfüllung braucht der Bauherr professionelle Hilfe. Diese geistigen Leistungen werden vergütet mit Honoraren. Erwartungsgemäß im Bezug zum Bau. Leistungsbilder nach HOAI - Kostengruppen nach DIN 276. Somit bestimmen die Baupreise indirekt das Honorar. Der Kreis wird geschlossen - eine bauwirtschaftliche Quadratur. Welche Kosten sind anrechenbar? Tatsächliche oder geplante. Und mit dem Steigen der Bausumme wächst das Honorar. Zur planerischen Qualität gehören auch die Baukosten. Oft führt eine schlechte Planung zu höheren Baukosten. Nicht würdig zu belohnen. Ein Malus als Abzug wäre gerechter. Dagegen erfordern bestmögliche Baukosten mehr geistigen Aufwand. Dies sollte nicht bestraft werden. Ein Bonus als Erfolgsbeteiligung wäre sinnvoller.
Der Bauherr will bauen. Und wer baut, muss zahlen! Für Beratungs-, Planungs- und Bauleistungen. Was kostet wie viel? Beim einfachen Bauen im Bestand plant der Bauherr direkt mit den Bauschaffenden. Dafür erhält er das Angebot inklusive Beratung. Die Vergütung erfolgt über die Baupreise der Bauleistungen. Anders bei Neu-, Umbauten und komplexen Sanierungen. Externe Beratungen und Bauplanungen samt Genehmigungen werden erforderlich. Für deren Erfüllung braucht der Bauherr professionelle Hilfe. Diese geistigen Leistungen werden vergütet mit Honoraren. Erwartungsgemäß im Bezug zum Bau. Leistungsbilder nach HOAI - Kostengruppen nach DIN 276. Somit bestimmen die Baupreise indirekt das Honorar. Der Kreis wird geschlossen - eine bauwirtschaftliche Quadratur. Welche Kosten sind anrechenbar? Tatsächliche oder geplante. Und mit dem Steigen der Bausumme wächst das Honorar. Zur planerischen Qualität gehören auch die Baukosten. Oft führt eine schlechte Planung zu höheren Baukosten. Nicht würdig zu belohnen. Ein Malus als Abzug wäre gerechter. Dagegen erfordern bestmögliche Baukosten mehr geistigen Aufwand. Dies sollte nicht bestraft werden. Ein Bonus als Erfolgsbeteiligung wäre sinnvoller.

Begriffs-Erläuterungen zu Baukostenvereinbarung nach HOAI

Durch die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) werden die Entgelte für Architekten- und Ingenieurleistungen geregelt. Weiterhin sind in ihr die einzelnen Leistungsphasen der Bauplanun ...
Für die erbrachten Leistungen laut Vertrag nach -2013 (in Kraft seit 17. Juli 2013) ist dem Auftraggeber eine prüffähige Honorarrechnung als Schlussrechnung gemäß § 15 HOAI aufzustellen. Sie ist zugl ...
§ 6 der2013 (in Kraft seit dem 17. Juli 2013 und veröffentlicht im BGBl. I 2013 Nr. 37, S. 2276) sagt über die Grundlagen des Honorars für die Bauplanung aus. Das Honorar richtet sichfür dieLei ...

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