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Baumarkt

Der Baumarkt ist jener Markt, in dem Angebot und Nachfrage von Bauleistungen und damit in Verbindung stehende Lieferungen und Leistungen zusammen treffen. Nachfrager und Anbieter kommunizieren durch Austausch von Informationen, Angeboten und Annahmen. Ausschreibungen rufen immer wieder viele Bauunternehmen auf den Markt, die einander den Zuschlag streitig machen. Die Erfolgsquote ist für die Bauunternehmen gering und dürfte im Durchschnitt im Bauhauptgewerbe nur bei 5 bis 15 % aller Angebote liegen.
Wichtig ist und bleibt dafür die Marktbeobachtung und Baumarktanalyse. Im konkreten Fall muss der Bauunternehmer den Zusammenhang herstellen, der zwischen Gewinnmaximierung des Unternehmens und dem möglichen Ergebnis des jeweiligen Bauauftrags gegeben ist. Und eben darin besteht die besondere Situation auf dem Baumarkt.
Diese Situation macht sich in dem Widerspruch offenkundig, der zwischen der gewünschten Gewinnmaximierung des Bauunternehmens einerseits und einer wettbewerbsfähigen Angebotspreisbildung jedes einzelnen Bauauftrages andererseits besteht. In der Regel gründet sich die Situation immer wieder darauf, dass die allgemein heterogen anfallende Auftragslage in Widerspruch steht zu einer gleichmäßigen Kapazitätsausnutzung des Bauunternehmens.
Der Markt bestimmt Erfolg oder Misserfolg. Das verlangt vom Bauunternehmer bewusstes, planmäßiges und zielstrebiges Handeln im Markt und gegenüber dem Baumarkt. Dafür muss auch eine positive Einstellung gegenüber dem Marketing erreicht werden und zwar bei allen Beteiligten im Unternehmen.
Als marktbeeinflussende Maßnahme sind notwendig:
  • Herbeiführung von Verkaufschancen,
  • Erreichung eines Niveaus in Kernkapazitäten mit dem Ziel, diese Bauleistungen am besten verkaufen zu können.
Maßstab für den Erfolg ist der Gewinn in der Bauausführung. Er zeigt sich zeitverzögert zu den Aktivitäten des Marketings. Diese sind gewissermaßen Vorleistungen.
Die Bauwirtschaft mit ihren Besonderheiten bedingt auch Eigenheiten auf dem Baumarkt. Jedes Bauwerk ist praktisch ein Unikat und unterscheidet sich vom anderen. Viele Sonderwünsche des Kunden sind zu berücksichtigen. Jeder Bauauftrag muss folglich auch einzeln ausgeschrieben und danach kalkuliert werden. Der Nachfrager wird eine Vielzahl von Bauunternehmen ersuchen, ihm Bauleistungen anzubieten. Im Vordergrund steht dabei die Bereitstellung der geforderten Bauleistungen, ohne dass ein spezielles Marketingkonzept vom Bauunternehmen verfolgt wird.
Aber gerade der Einsatz von Marketinginstrumenten ist künftig für den Erfolg mitentscheidend. Die gegenwärtige Situation auf dem Baumarkt erfordert eine marktorientierte Bauunternehmensführung. Das Bauunternehmen muss Kundenwünsche frühzeitig erkennen und darauf seine Akquisition ausrichten. Es wird sich künftig vom bisher meistens noch reinen Anbieter von Bauleistungen zum Anbieter von Dienstleistungspaketen rund um das Bauwerk entwickeln müssen. Dem Kunden liegt zunehmend daran, mehr Leistung aus einer Hand zu erhalten.

Baunachrichten zu Baumarkt

Ab 1. Mai schärferer Wettbewerb - 08.03.2011 Übergangsfristen der EU-Osterweiterung laufen aus...
08.03.2011 Übergangsfristen der EU-Osterweiterung laufen aus...
baupreislexikon.de ist ein Instrumentarium für Benchmarking am Bau -Baumärkte sind regional und wettbewerbsintensiv. Gebaut wird am Standort und im Auftrage des Bauherrn. Bauen ist individuell und gewerkeübergreifend. Eine Vielfalt von Bauleistungen im Spektrum von Werkleistungen und Bauzeit. Nicht einfach für die Markt- und Wettbewerbsanalyse. Für den Einkauf von Bauleistungen werden in der Praxis Preisspiegel benutzt. Ein probates Hilfsmittel zum relativen Vergleich von Angebotspreisen.
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Die Freuden und Leiden der Bauherren - Baukosten und Qualität am Bau -Die Baubranche lebt vom Tatendrang der Investoren und Bauherren. Die Psychologie der Bauherren ist der Schlüssel für Wachstum am Bau. Und deren Bauwille bewegt sich in den Gezeiten der Wirtschaft von Auf- und Abschwung. Die Baulust und die Notwendigkeit zum Bauen, sei es durch Investitionsstau oder sonstiger Zwänge prägen den Baumarkt. Derzeit erleben wir eine sich belebende Baukonjunktur mit mehr Wirtschafts- und weniger Wohnungsneubau. Das Bauen im Bestand und die Sanierungen steigen. Aber: Je mehr Bauen wollen, desto ungünstiger werden die Rahmenbedingungen für den einzelnen Bauherren. Gute Zeiten - Schlechte Zeiten.
Die Baubranche lebt vom Tatendrang der Investoren und Bauherren. Die Psychologie der Bauherren ist der Schlüssel für Wachstum am Bau. Und deren Bauwille bewegt sich in den Gezeiten der Wirtschaft von Auf- und Abschwung. Die Baulust und die Notwendigkeit zum Bauen, sei es durch Investitionsstau oder sonstiger Zwänge prägen den Baumarkt. Derzeit erleben wir eine sich belebende Baukonjunktur mit mehr Wirtschafts- und weniger Wohnungsneubau. Das Bauen im Bestand und die Sanierungen steigen. Aber: Je mehr Bauen wollen, desto ungünstiger werden die Rahmenbedingungen für den einzelnen Bauherren. Gute Zeiten - Schlechte Zeiten.
Fix berechnete Baupreise oder flexibel kalkulierte Bauaufträge? -Wie das ganze Leben, so wird auch der Baumarkt durch den Wettbewerb geprägt. Die Spielregeln dafür liefert die VOB und im Wettstreit verschiedener Bieter um die Bauaufträge wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Alle wollen schnell und sicher zum Ziel. Beim Weg gibt es da schon Glauben und Zweifel. Viele ausführende Unternehmer sagen mir: "Wenn ich meine Kosten kalkuliere, dann bekomme ich den Auftrag nicht. Deshalb biete ich mit marktüblichen festen Einheitspreisen an. Dafür habe ich meine 15 Baupreise im Kopf".
Wie das ganze Leben, so wird auch der Baumarkt durch den Wettbewerb geprägt. Die Spielregeln dafür liefert die VOB und im Wettstreit verschiedener Bieter um die Bauaufträge wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Alle wollen schnell und sicher zum Ziel. Beim Weg gibt es da schon Glauben und Zweifel. Viele ausführende Unternehmer sagen mir: "Wenn ich meine Kosten kalkuliere, dann bekomme ich den Auftrag nicht. Deshalb biete ich mit marktüblichen festen Einheitspreisen an. Dafür habe ich meine 15 Baupreise im Kopf".
Die VOB 2006 ist da! - die Baukonjunktur auch? -Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde in 2006 mit vielen Neuerungen aktualisiert. In meinen nächsten Posts werde ich hierauf eingehen. Vorab können Sie meinen Vortrag auf der DIN-Tagung zur Einführung der neuen VOB am 10.11.2006 in Berlin
Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde in 2006 mit vielen Neuerungen aktualisiert. In meinen nächsten Posts werde ich hierauf eingehen. Vorab können Sie meinen Vortrag auf der DIN-Tagung zur Einführung der neuen VOB am 10.11.2006 in Berlin
05.06.2016 „Der Bau kann 2016 die Rolle der Konjunkturlokomotive in einem insge­samt schwächelnden gesamtwirtschaftlichen Umfeld übernehmen. Ein akuter Bedarf an zusätzlichem Wohnraum und die allmählich einsetzende Investitionswende im Verkehrswegebau des Bundes sind die Triebfedern.“

Begriffs-Erläuterungen zu Baumarkt

Angebot und Nachfrage von Bauleistungen und damit in Verbindung stehende Lieferungen und Leistungen treffen auf dem Baumarkt zusammen.Nachfrager und Anbieter auf dem Baumarkt kommunizieren miteinan ...
Angebot und Nachfrage von Bauleistungen und damit in Verbindung stehende Lieferungen und Leistungen treffen auf dem Baumarkt zusammen. Anbieter und Nachfrager auf dem Baumarkt kommunizieren miteinand ...
Zum 30. April 2011 lief die durch Deutschland insgesamt ausgeschöpfte Übergangsfrist von 7 Jahren zum Ende der 3. Stufe nach dem "2+3+2 - Modell" für die Staaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Ts ...
Die Marktanalyse hat zur Aufgabe, die Struktur des Baubedarfs zu durchleuchten. Im Vordergrund stehen Betrachtungen über Zeiträume, um Veränderungen und Entwicklungen auf dem Baumarkt feststellen zu...

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