Baustoffpreis

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Baustoffpreis

Als Baustoffe gelten Einbaustoffe, die sowohl mengen- als auch wertmäßig in die Einzel- bzw. Teilleistung eingehen, wie z. B. Betonstahl, Mauerziegel, Putzmörtel usw.
Den Wertansätzen für die Baustoffkosten liegen durchschnittliche Einstandspreise zugrunde, in der Regel Einstandspreise frei Baustelle (oder frei Lager) ohne Umsatzsteuer. Die Transportkosten sind folglich eingeschlossen. Im Einzelnen setzt sich der Einstandspreis für die Baustoffe nach folgenden Komponenten zusammen:
Angebotspreis (Brutto-Einkaufspreis)
- Rabatt
+ Mindermengenzuschlag___________________________________
= Zieleinkaufspreis (Netto-Einkaufspreis)
+ Bezugskosten (Verpackung, Transport/Fracht, Versicherung usw.)
= Einstandspreis
- Skonto___________________________________________________
= Bareinstandspreis
Für Baustoffe ist es üblich, dass der Lieferer "frei Baustelle" bzw. "frei Lager" liefert. Folglich fallen die Bezugskosten beim Lieferer an. Sie beeinflussen, den Einstandspreis. Auf den Einstandspreis hat auch die Bestellmenge wesentlichen Einfluss.
Rabatte sind Preisnachlässe als Reduzierungen durch den Lieferanten, die in einem gewissen Zusammenhang zu einer Leistung der Empfänger stehen und somit eine Art Leistungsentgelt darstellen. Für geringe Bestell- und Liefermengen ist ein Mindermengenzuschlag meistens gerechtfertigt.
Die Gewährung eines Skontos ist eine Frage der Zahlungsbedingungen und nicht unmittelbar der Preisgestaltung. Skonto ist ein Abzug vom Einstandspreis, den das Bauunternehmen als Abnehmer dafür erhält, das es innerhalb der Skontofrist zahlt, d. h., er nutzt das volle Zahlungsziel nicht aus.

Baunachrichten zu Baustoffpreis

Materialpreise -Uns schrieb kürzlich ein Anwender, dass bei den Natursteinpreisen (Gala-Bau) im Baupreislexikon offenbar die Entwicklung verschlafen wurde. Gemeint waren hierbei die aus seiner Sicht viel zu hohen Materialpreise.
Uns schrieb kürzlich ein Anwender, dass bei den Natursteinpreisen (Gala-Bau) im Baupreislexikon offenbar die Entwicklung verschlafen wurde. Gemeint waren hierbei die aus seiner Sicht viel zu hohen Materialpreise.
Nach einem guten Jahr 2008 erwarten wir mit Spannung das Jahr 2009 -Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt. Ein Wechselbad der wirtschaftlichen Gefühle in 2008. Am Anfang war verhaltener Optimismus. Dann kam die Konjunktur stärker als erwartet. Und sie wurde eher weggeredet als gedacht. Die Bauindustrie warnte am 25.11.2008 vor "übertriebenen Konjunkturpessimismus" bei klaren Fakten: "Bauinvestitionen um 7,5 % höher, Umsätze mit 3,6 % im Plus, Auftragseingänge um 4,5 % gestiegen".
Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt. Ein Wechselbad der wirtschaftlichen Gefühle in 2008. Am Anfang war verhaltener Optimismus. Dann kam die Konjunktur stärker als erwartet. Und sie wurde eher weggeredet als gedacht. Die Bauindustrie warnte am 25.11.2008 vor "übertriebenen Konjunkturpessimismus" bei klaren Fakten: "Bauinvestitionen um 7,5 % höher, Umsätze mit 3,6 % im Plus, Auftragseingänge um 4,5 % gestiegen".
Die VOB 2006 ist da! - die Baukonjunktur auch? -Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde in 2006 mit vielen Neuerungen aktualisiert. In meinen nächsten Posts werde ich hierauf eingehen. Vorab können Sie meinen Vortrag auf der DIN-Tagung zur Einführung der neuen VOB am 10.11.2006 in Berlin
Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) wurde in 2006 mit vielen Neuerungen aktualisiert. In meinen nächsten Posts werde ich hierauf eingehen. Vorab können Sie meinen Vortrag auf der DIN-Tagung zur Einführung der neuen VOB am 10.11.2006 in Berlin
BAU 2007 - Steigen mit der gefühlten Zuversicht auch die Baupreise? -Vom potentiellen Konjunkturkiller Mehrwertsteuererhöhung hört man derzeit wenig. Dagegen scheint der milde Januar die Konjunktur Warmzuhalten. Und der Bau arbeitet durch. Mit der neuen Winterbeschäftigungsumlage 2006/07 zur Vermeidung der Winterarbeitslosigkeit haben kleinere Bauausführende Firmen nicht wie gewohnt vor Weihnachten ihre Mitarbeiter in den Winterschlaf entlassen. Dies zahlt sich nun aus. Die zahlreichen Auftragseingänge vom Herbst und manche neue werden flexibel, je nach Wetterlage abgearbeitet.
Vom potentiellen Konjunkturkiller Mehrwertsteuererhöhung hört man derzeit wenig. Dagegen scheint der milde Januar die Konjunktur Warmzuhalten. Und der Bau arbeitet durch. Mit der neuen Winterbeschäftigungsumlage 2006/07 zur Vermeidung der Winterarbeitslosigkeit haben kleinere Bauausführende Firmen nicht wie gewohnt vor Weihnachten ihre Mitarbeiter in den Winterschlaf entlassen. Dies zahlt sich nun aus. Die zahlreichen Auftragseingänge vom Herbst und manche neue werden flexibel, je nach Wetterlage abgearbeitet.
Die VOB 2009 erreicht nach vielen Etappen bis Mai 2010 die Zielgerade -Angekündigt war sie bereits für den 1.4. und 1.7.2009. Am 18. Mai 2009 hat der Vorstand des Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen (DVA) die Neufassung der VOB 2009 beschlossen.
Angekündigt war sie bereits für den 1.4. und 1.7.2009. Am 18. Mai 2009 hat der Vorstand des Deutschen Vergabe- und Vertragsausschusses für Bauleistungen (DVA) die Neufassung der VOB 2009 beschlossen....

Begriffs-Erläuterungen zu Baustoffpreis

Ein Kalkulationsirrtum resultiert in der Regel aus einem Irrtum in den Grundlagen der Preisermittlung, z. B. infolge: falscher bzw. fehlerhafter Ansätze beim Arbeitszeitaufwand, den Baustoffpreisen,...
Beruft sich ein bei seinem abgegebenen Angebot auf einen Irrtum zu seiner Kalkulation, ist zunächst bei öffentlichen Bauaufträgen von Bedeutung, ob die Fachaufsicht führende Ebene entscheidet, dass e ...
Vergütungen aus Preisgleitklauseln sind dem Grunde nach nicht mit einer Nachtragsart verbunden. Voraussetzung bei einer Preisgleitklausel ist jeweils eine selbstständige vertragliche Regelung zwische ...
Angebotskalkulation für ein Bauvorhaben wird vom Bieter bestimmt, vor Angebotsabgabe nach außen nochmals durch die Verantwortlichen im Bauunternehmen geprüft und der Höhe nach beraten. Im Ergebnis de ...

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