Calciumsulfatfließestrich (CFE)

Calciumsulfatfließestrich (CFE)

Calciumsulfatfließestrich eignet sich sehr gut als Heizestrich, da er zum einen eine sehr gute Wärmeleitfähigkeit besitzt und zum anderen aufgrund seiner Fließfähigkeit die Heizrohre ohne Lufteinschlüsse umgibt. Zudem trocknet er fast ohne Schwund, Spannungen sowie Risse und behält seine Form bei, weshalb er auch auf großen Flächen fugenfrei verlegt werden kann. Aufgrund der selbst nivellierenden Eigenschaft ergeben sich glatte, ebene Flächen ohne großen Aufwand. Nach dem Einpumpen des Fließestrichs muss dieser nur noch einmal mit einem Schlagbesen bearbeitet werden, um etwaige Lufteinschlüsse zu lösen und aus der Masse zu leiten. Danach beginnt er, eben abzubinden. Und ist bereits nach ca. 2 Tagen begehbar.
Wird Calciumsulfatfließestrich als Heizestrich verlegt, können die Heizelemente bereits ab dem ersten Tag mit einer Vorlauftemperatur von ca. 20 °C betrieben werden, nach 7 – 8 Tagen kann weiter aufgeheizt werden und nach ca. 8 – 21 Tagen ist der Heizestriche belegreif, was allerdings vorher durch Prüfung mittels CM-Messung und einem dabei ermittelten Feuchtegehalt von max. 0,3 CM-Masse % nachgewiesen werden muss.
Calciumsulfatfließestrich wird sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung älterer Calciumsulfatestriche, aber stets im Inneren der Gebäude angewendet, da er feuchteanfällig ist. Er zeichnet sich durch gute Biegsamkeit und Zug- und Druckfestigkeit aus und ist nicht brennbar.
Zusammengesetzt ist Caliumsulfatfließestrich aus Sand/Kies, Wasser, Calciumsulfat als Bindemittel und aus einem Fließmittel. Eventuell können Zusatzmittel, wie Kalksteinsplitter oder Quarzsande beigeben werden, die die Verdichtung des Mörtels und damit die Festigkeit des Estrichs begünstigen.
Keine wichtigen Meldungen verpassen!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren