Einlagezinssatz

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Einlagezinssatz

Kurzfristig nicht benötigte finanzielle Mittel bei den Geschäftsbanken können bei der Europäischen Zentralbank (EZB) angelegt werden, gewissermaßen "über Nacht". Für diese Geldanlage bestimmt die EZB einen Einlagezinssatz, auch als Einlagenfazilität bezeichnet. Er ist als geldpolitisches Instrument von Bedeutung, zugehörig zu den drei EZB-Leitzinsen und in der Regel immer niedriger als der Hauptrefinanzierungssatz der EZB.
Die EZB beschloss am 12. September 2019, den Einlagezinssatz um weitere 0,10 % auf ./. 0,50 % zu verändern (vorher ./. 0,40 % seit 16. März 2016). Er ist weiterhin im negativen Bereich (seit 11. Juni 2014) angesiedelt und praktisch als "Strafzins" verschärft wurden. Bezweckt wird, dass die Geschäftsbanken mehr Gelder in Form von Krediten an Unternehmen und Verbraucher ausreichen sollen.

Begriffs-Erläuterungen zu Einlagezinssatz

Wichtige Zinssätze sind: Hauptrefinanzierungssatz: Er wird durch die Europäische Zentralbank (EZB) festgelegt, und beträgt seit .16. März 2016= 0,00 % (vorher 0,05 %).Dieser Zinssatz entspricht ...
Als EZB-Leitzinsen gelten die von der Europäischen Zentralbank (EZB), die seit 1999 die Währungspolitik in den Ländern mit Euro-Währung bestimmt, festzulegenden Zinssätze, und zwar umfassend die folg ...

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