Einzelkosten der Teilleistungen

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Einzelkosten der Teilleistungen

Bauleistungen werden nach Teilleistungen untergliedert. Für eine Teilleistung gilt jeweils eine eigene Ordnungszahl (OZ) im Leistungsverzeichnis (LV) und im Angebot wird für jede Teilleistung ein Einheitspreis (EP) bestimmt.
Zu den Einzelkosten der Teilleistungen werden jene Kostenarten bzw. Kostenpositionen gerechnet, die der jeweiligen Teilleistung unmittelbar, d. h. direkt zurechenbar sind. In der Regel sind immer direkt zurechenbar die
  • Lohnkosten als Produkt aus dem Arbeitszeitaufwand und dem Kalkulationslohn und
  • Stoffkosten für die Einbaustoffe wie Zielgel, Beton u. a., weiterhin
  • Gerätekosten einschließlich für sie anfallende Betriebsstoffe, soweit es sich um Leistungsgeräte wie Bagger, Putzmaschine u.a. handelt und deren Kosten unmittelbar einer Teilleistung zurechenbar ist,
  • Bauhilfsstoffe als Rüst-, Schal- und Einbaumaterial bei dafür zutreffenden Gewerken,
  • Sonstige Kosten wie Kippgebühren u. a. sowie ggf.
  • Fremdleistungskosten.
Die Kalkulation der Einzelkosten ist Schwerpunkt jeder Kalkulation, weil diese zugleich Basis für die Verrechnung der anderen Kosten im Unternehmen ist. Der Kalkulationsansatz für eine Position ergibt sich als Produkt aus dem Mengenansatz und einem Wertansatz, beispielsweise die Stoffkosten als Produkt aus den Mengenansätzen je Teilleistung und den Einstandspreisen als Wertansätze. Diese bilden das "Mengen-Wert-Gerüst" der Kalkulation, sind folglich die preisbestimmenden Größen und bedürfen einer besonderen Pflege.
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Baunachrichten zu Einzelkosten der Teilleistungen

Das intuitive und das rationale Kalkulieren von Baupreisen -In den Baupreisen schwingt eine geschäftliche Sehnsucht, die durch die Bauwirklichkeit der Kosten und des Marktes geerdet wird. Im Verlangen nach weniger oder mehr Geld pendeln die Baupreise im Magnetfeld von Auftraggeber und Auftragnehmer. Beide wollen die Baupreise verstehen. Sei es durch das äußere Vergleichen von Baupreisen in Form von Preisspiegeln oder durch das Ermitteln der Baupreise über deren innere Bestandteile. Darin liegt auch ein Bedürfnis nach Kalkulationswissen. Die Basis der Baupreise ist nun einmal die Kostenrealität. Sei es für den Gewinn oder den Verlust. Die Baupreise sind das Ergebnis einer gedanklichen Arbeit, indem zuerst kalkuliert und dann spekuliert wird.
In den Baupreisen schwingt eine geschäftliche Sehnsucht, die durch die Bauwirklichkeit der Kosten und des Marktes geerdet wird. Im Verlangen nach weniger oder mehr Geld pendeln die Baupreise im Magnetfeld von Auftraggeber und Auftragnehmer. Beide wollen die Baupreise verstehen. Sei es durch das äußere Vergleichen von Baupreisen in Form von Preisspiegeln oder durch das Ermitteln der Baupreise über deren innere Bestandteile. Darin liegt auch ein Bedürfnis nach Kalkulationswissen. Die Basis der Baupreise ist nun einmal die Kostenrealität. Sei es für den Gewinn oder den Verlust. Die Baupreise sind das Ergebnis einer gedanklichen Arbeit, indem zuerst kalkuliert und dann spekuliert wird.
DBD-BIM integriert die Kalkulation der Kosten in digitale Bauwerksmodelle -Das reale Bauen kostet Geld. Die Geometrie des Bauwerks mit den Qualitäten seiner Räume und Bauteile sowie deren Einbindung in das Grundstück verursachen eine Vielzahl von Bauleistungen, die bezahlt werden wollen. Ändern sich die Geometrie oder die damit verbundenen Eigenschaften der Bauteile beziehungsweise die Parameter des Grundstückes, so verändern sich logischerweise auch die daraus resultierenden Leistungen und Kosten. Diese reale Binsenweisheit kann an digitalen Modellen kostenvirtuell simuliert werden.
Das reale Bauen kostet Geld. Die Geometrie des Bauwerks mit den Qualitäten seiner Räume und Bauteile sowie deren Einbindung in das Grundstück verursachen eine Vielzahl von Bauleistungen, die bezahlt werden wollen. Ändern sich die Geometrie oder die damit verbundenen Eigenschaften der Bauteile beziehungsweise die Parameter des Grundstückes, so verändern sich logischerweise auch die daraus resultierenden Leistungen und Kosten. Diese reale Binsenweisheit kann an digitalen Modellen kostenvirtuell simuliert werden.
Die Baukalkulation und ihre Modelle im technologischen Wandel -Die Kalkulation ist die Berechnung der Kosten für einen Leistungsgegenstand. Sei es für ein Gesamtprojekt, eine bauliche Maßnahme oder für Teilleistungen eines Bauauftrages.Das Bauen kostet Geld. Daher sind Auftraggeber und Auftragnehmer eigenständig interessiert,die auf sie jeweils zukommenden Kosten vorab zu erkennen. Dies ist oft knifflig, da sie mit dem komplexen Leistungsgefüge von Quantitäten und Qualitäten verflochten sind. Kosten und Leistungen sind nun einmal ein kaufmännisch-technisches Paar. Sie bedingen einander und für deren geschickte Entflechtung gibt es Modelle der praktischen Baukalkulation.
Die Kalkulation ist die Berechnung der Kosten für einen Leistungsgegenstand. Sei es für ein Gesamtprojekt, eine bauliche Maßnahme oder für Teilleistungen eines Bauauftrages.Das Bauen kostet Geld. Daher sind Auftraggeber und Auftragnehmer eigenständig interessiert,die auf sie jeweils zukommenden Kosten vorab zu erkennen. Dies ist oft knifflig, da sie mit dem komplexen Leistungsgefüge von Quantitäten und Qualitäten verflochten sind. Kosten und Leistungen sind nun einmal ein kaufmännisch-technisches Paar. Sie bedingen einander und für deren geschickte Entflechtung gibt es Modelle der praktischen Baukalkulation.
Vergütungsanpassungen – Ändert sich die Leistung, ändern sich die Kosten -Bauen kostet Geld. In der baulich komplexen Vielfalt sind Bauleistungen zu erbringen und als Geldsumme zu vergüten. Eine geleistete Arbeit ist zu bezahlen, die es freilich gilt, vorab vertraglich zu vereinbaren. Dies geschieht in Werkverträgen nach BGB oder VOB/B. Ab dem 1.1.2018 wird im BGB in einem gesonderten Kapitel der Bauvertrag als spezifischer Vertragstyp eines Werkvertrages neu eingeführt und in diesem Zusammenhang werden erstmalig Vergütungsanpassungen infolge Änderungen des Vertrages explizit geregelt. Solche "Nachtragsvorschriften" gab es bisher nur in der VOB/B.
Bauen kostet Geld. In der baulich komplexen Vielfalt sind Bauleistungen zu erbringen und als Geldsumme zu vergüten. Eine geleistete Arbeit ist zu bezahlen, die es freilich gilt, vorab vertraglich zu vereinbaren. Dies geschieht in Werkverträgen nach BGB oder VOB/B. Ab dem 1.1.2018 wird im BGB in einem gesonderten Kapitel der Bauvertrag als spezifischer Vertragstyp eines Werkvertrages neu eingeführt und in diesem Zusammenhang werden erstmalig Vergütungsanpassungen infolge Änderungen des Vertrages explizit geregelt. Solche "Nachtragsvorschriften" gab es bisher nur in der VOB/B.

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