Erteilung des Bauauftrags

Erteilung des Bauauftrags

Im Ergebnis der Prüfung und Wertung der Angebote von Bietern zu einer Ausschreibung ist bei öffentlichen Bauaufträgen der Auftrag nach VOB Teil A für das wirtschaftlichste Angebot zu erteilen. Gesprochen wird dann allgemein vom " Zuschlag " für das ausgewählte Angebot zur Ausführung der Baumaßnahme.
Der Zuschlag ist mit Bezug auf § 18 Abs. 1 VOB/A möglichst bald, mindestens aber so rechtzeitig zu erteilen, dass dem Bieter die Erklärung noch vor Ablauf der Bindefrist zugeht. Die Bindefrist beginnt mit dem Ablauf der Angebotsfrist und soll bei nationalen Ausschreibungen und Vergaben im Unterschwellenbereich nach § 10 Abs. 4 VOB/A nicht mehr als 30 Kalendertage betragen.
Spezifische Aspekte sind bei der Erteilung von Bauaufträgen nach EU-weiten Ausschreibungen bei Erreichen der Schwellenwerte nach § 16 EU im Abschnitt 2 sowie bei verteidigungs- und sicherheitsspezifischen Baumaßnahmen nach § 16 VS im Abschnitt 3 der VOB/A zu berücksichtigen. Für diese Bauaufträge ist die Erteilung des Bauauftrags bekannt zu machen, und zwar als Bekanntmachung zum Bauauftrag auf Grundlage eines vorgeschriebenen Musters in diesbezüglichen Verordnungen. Die Bekanntmachungen sind dem Amt für Veröffentlichungen der EU in kürzester Frist, spätestens jedoch 48 Kalendertage nach Auftragserteilung zu übermitteln.
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