Funktionsbauvertrag

» Begriffs-Erläuterungen

Funktionsbauvertrag

Der Funktionsbauvertrag ist eine spezielle Form im Rahmen von Bauvertragsarten. Die Anwendung liegt vorrangig im Verkehrsbau, vor allem im Straßenbau. Grundlegende Aussagen liefern die "Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Funktionsbauverträge im Straßenbau (ZTV-Funktion StB)". Mit einem Funktionsbauvertrag ist eine innovative Form der Projektumsetzung möglich. Im Bundesstraßen- und Autobahnbau existieren bereits mehr als 10 solcher Verträge, vorrangig für Autobahnabschnitte und beispielsweise für die Umgehungsstraße des Ortsteiles Kuhbier der Gemeinde Groß Pankow als ersten Funktionsbauvertrag im Land Brandenburg.
Bei einem Funktionsbauvertrag ist der private Auftragnehmer nicht nur für den Bau der Straße verantwortlich, sondern auch über einen zumeist längeren Zeitraum - beispielsweise von 30 Jahren - für den vertraglich festgelegten Zustand der Straße. In solchen Fällen können auf den Auftragnehmer höhere Risiken zukommen. Weiterhin werden vertraglich die Funktionsanforderungen an die bauliche Anlage, z. B. für den Straßenoberbau hinsichtlich der Zustands- und Schadensmerkmale geregelt.

Begriffs-Erläuterungen zu Funktionsbauvertrag

Die rechtlichen Beziehungen zwischen einem Bauherrn bzw. Besteller als Auftraggeber (AG) und einem Bauunternehmen und Bauhandwerksbetrieb als Auftragnehmer für die Errichtung eines Bauwerks und den d ...
unterteilt den Bauvertrag nach verschiedenen Typen bzw. Formen der Preisbildung und Vergütung. Ein angemessener Preis kann die Leistung, die aufgewendete Zeit oder die entstandenen Aufwendungen des B ...

Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK