Gesamtumlage auf Lohn

Gesamtumlage auf Lohn

Nach dem Inhalt umfasst die Umlage allgemein die Differenz zwischen einem Baupreis und der Summe der zugehörigen Einzelkosten der Teilleistungen (EKT). Zugehörig sind
Wird die ermittelte Umlage zu den Gesamtstunden (produktive Arbeitsstunden oder Baustellenstunden) ins Verhältnis gesetzt, stellt sich die Gesamtumlage auf Lohn dar. Analog kann betriebswirtschaftlich vom Stundenverrechnungssatz (Verrechnungslohn) gesprochen werden, wenn dieser Betrag mit dem Mittellohn A(P)SL bzw. Kalkulationslohn ausgewiesen in den ergänzenden Formblättern Preise (EFB-Preis) auf Grundlage des Vergabe- und Vertragshandbuchs (VHB-Bund, Ausgabe 2017) 221 und 222 in Zeile 1.4 zusammengerechnet wird.
Dem Umfang nach beträgt die Gesamtumlage
  • mit Bezug auf den Mittellohn (A) in der Baupraxis ca. 180 bis 200 % und
  • bezogen auf den Kalkulationslohn ca. 40 bis 65 %,
worauf auch die auszuführende Leistungssparte (Hochbau, Tiefbau u. a.) sowie die unterschiedlich hohe Stoff- und Lohnintensität der herzustellenden Bauleistungen Einfluss nehmen werden.
Der Lohn einschließlich der darauf bezogenen Gesamtumlage auf Lohn entspricht praktisch dem Vollkostenstundensatz, wie er auch bei der Vollkostenstundensatzkalkulation als besondere Form der Zuschlagskalkulation herangezogen wird. Eine Verrechnung der Gesamtumlage erfolgt nur über den Lohn, nicht noch über weitere Kostenarten der Einzelkosten.
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