Geschossflächenzahl (GFZ)

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Geschossflächenzahl (GFZ)

Die Geschossflächenzahl gibt mit Bezug auf § 20 Abs. 2 in der Baunutzungsverordnung (BauNVO vom 23. Januar 1990) an, wieviel Quadratmeter Geschossfläche je Quadratmeter Grundfläche zulässig ist. Für die Geschossfläche sind die Außenmaße des Gebäudes in allen Vollgeschossen heranzuziehen. Die zulässige Grundfläche umfasst den errechneten Anteil eines Baugrundstücks, der von baulichen Anlagen überdeckt werden darf. Bei einer GFZ von 0,8 gilt, dass beispielsweise die Fläche aller Vollgeschosse maximal 80 % der Grundstücksfläche ausmachen kann.
Unter dem angeführten Beispiel (s. u.) werden die Verhältnismäßigkeiten zwischen den Größen dargestellt.
Für die Geschossflächenzahl sind die Obergrenzen für die Bestimmung als Maße der baulichen Nutzung nach § 17 in der BauNVO zu beachten (z. B. eine GFZ von 0,4 in Kleinsiedlungsgebieten und von 2,4 in Gewerbegebieten). Sie sind nicht bzw. nur ausnahmsweise zu überschreiten, wenn eine GFZ oder Baumassenzahl nicht dargestellt oder festgesetzt wurden oder z. B. besondere städtebauliche Gründe dies erfordern und sonstige öffentliche Belange nicht entgegenstehen.

Beispiel zu Geschossflächenzahl (GFZ)

Geschossflächenzahl (GFZ)

Vorgaben aus einem Lageplan:
Grundstücksgröße=1532 m²
Grundflächenzahl=0,4
Geschossflächenzahl=1,1
zulässige Geschosse=4
Daraus folgende Berechnungen:
zulässige Grundfläche=GrundflächenzahlxGrundstücksgröße
=0,4x1532 m²
=612,8 m²
zulässige Geschossfläche=GeschossflächenzahlxGrundstücksgröße
=1,1x1532 m²
=1685 m²
zulässige Fläche je Vollgeschoss=zulässige Geschossfläche:zulässige Geschosse
=1685 m²:4
=421 m²

Begriffs-Erläuterungen zu Geschossflächenzahl (GFZ)

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