Grundflächen des Grundstücks

Grundflächen des Grundstücks

Zu den Grundflächen des Grundstücks zählen mit Bezug auf Tz. 3.3 in der DIN 277 – 1 - Grundflächen und Rauminhalte im Bauwesen- Teil 1: Hochbau (aktualisierte Ausgabe Januar 2016) die:
  • Grundstücksfläche (GF), die durch die Grundstücksgrenzen gebildet wird und die im Liegenschaftskataster sowie im Grundbuch ausgwiesen ist,
  • Bebaute Fläche (BF) als Teilfläche der Grundstücksfläche, die durch ein Bauwerk oberhalb der Geländeoberfläche überbaut oder überdeckt oder unterhalb der Geländeoberfläche unterbaut ist,
  • Unbebaute Fläche (UF) als Teilfläche der Grundstücksfläche, die nicht durch ein Bauwerk überbaut, überdeckt oder unterbaut ist,
  • Außenanlagenfläche (AF) als Teilfläche der Grundstücksfläche, die sich außerhalb eines Bauwerks bzw. bei unterbauter Grundstücksfläche über einem Bauwerk befindet.
Die Grundflächen des Grundstücks sind in einer horizontalen Ebene oder durch vertikale Projektion auf eine horizontale Ebene zu bestimmen. Die Genauigkeit der Flächenermittlung wird sich nach dem Stand der Bauplanung (beispielsweise Entwurfs- oder Ausführungsplanung) und den dafür erarbeiteten jeweiligen Planungsunterlagen richten. Die herangezogenen Planungsunterlagen sind dafür anzugeben.
Über die inhaltlichen Zuordnungen sowie die Regeln zur Ermittlung der Grundflächen werden detailliertere Aussagen unter den angeführten Begriffen mit Bezug auf Tz. 7 in der DIN 277 - 1 getroffen.
Verwiesen sei noch auf die zulässige Grundfläche. Sie umfasst nach § 19 Baunutzungsverordnung (BauNVO) die Fläche des Baugrundstücks, die von baulichen Anlagen überdeckt wird.
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