Kostenrahmen

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Kostenrahmen

Der Kostenrahmen ist eine Stufe innerhalbder Kostenermittlung innerhalb der Bauplanung. Der Kostenrahmen dient als eine Grundlage für die Entscheidung über die Bedarfsplanung sowie für grundsätzliche Wirtschaftlichkeits- und Finanzierungsüberlegungen und zur Festlegung der Kostenvorgabe.
Bei dem Kostenrahmen werden mit Bezug auf Tz. 3.4.1 in der DIN 276 -Kosten im Bauwesen insbesondere folgende Informationen zugrunde gelegt:
  • quantitative Bedarfsangaben, z. B. Raumprogramm mit Nutzeinheiten, Funktionselemente und deren Flächen,
  • qualitative Bedarfsangaben, z. B. bautechnische Anforderungen, Funktionsanforderungen, Ausstattungsstandards,
  • gegebenenfalls auch Angaben zum Standort.
Im Kostenrahmen müssen innerhalb der Gesamtkosten mindestens die Bauwerkskosten (umfassend die Kostengruppen 300 und 400 nach der DIN 276) gesondert ausgewiesen werden.

Normen und Richtlinien zu Kostenrahmen

DIN 276-1 [2008-12]In 3.4.1 bis 3.4.5 werden die Stufen der Kostenermittlung nach ihrem Zweck, den erforderlichen Grundlagen und dem Detaillierungsgrad festgelegt. 3.4.1 Kostenrahmen Der Kostenrahme...
E DIN 276 [2017-07]In 4.3.1 bis 4.3.6 werden die Stufen der Kostenermittlung nach ihrem Zweck, den erforderlichen Grundlagen und dem Detaillierungsgrad festgelegt. 4.3.1 Kostenrahmen Der Kostenrahme...
DIN 276-1 [2008-12]Für die Anwendung dieses Dokuments gelten die folgenden Begriffe. Kosten im Bauwesen Aufwendungen für Güter, Leistungen, Steuern und Abgaben, die für die Vorbereitung, Planung und...
[2008-12] Kosten im Bauwesen - Teil 1: Hochbau
[2017-07] Kosten im Bauwesen

Baunachrichten zu Kostenrahmen

Wichtige Entscheidung zur Frage, wann ein Architekt für Kostenüberschreitun... - 04.06.2016 Überschreiten die Kosten eines Bauwerks die Kostenschätzung des Architekten, ist dieser nicht in der Kostenverantwortung, wenn z. B. eigenmächtige Anordnungen des Auftraggebers hinsichtlich
04.06.2016 Überschreiten die Kosten eines Bauwerks die Kostenschätzung des Architekten, ist dieser nicht in der Kostenverantwortung, wenn z. B. eigenmächtige Anordnungen des Auftraggebers hinsichtlich...
Kostenberechnung gewinnt mit der Neufassung der HOAI 2009 an Bedeutung -Der Bauherr will bauen. Und wer baut, muss zahlen! Für Beratungs-, Planungs- und Bauleistungen. Was kostet wie viel? Beim einfachen Bauen im Bestand plant der Bauherr direkt mit den Bauschaffenden. Dafür erhält er das Angebot inklusive Beratung. Die Vergütung erfolgt über die Baupreise der Bauleistungen. Anders bei Neu-, Umbauten und komplexen Sanierungen. Externe Beratungen und Bauplanungen samt Genehmigungen werden erforderlich. Für deren Erfüllung braucht der Bauherr professionelle Hilfe. Diese geistigen Leistungen werden vergütet mit Honoraren. Erwartungsgemäß im Bezug zum Bau. Leistungsbilder nach HOAI - Kostengruppen nach DIN 276. Somit bestimmen die Baupreise indirekt das Honorar. Der Kreis wird geschlossen - eine bauwirtschaftliche Quadratur. Welche Kosten sind anrechenbar? Tatsächliche oder geplante. Und mit dem Steigen der Bausumme wächst das Honorar. Zur planerischen Qualität gehören auch die Baukosten. Oft führt eine schlechte Planung zu höheren Baukosten. Nicht würdig zu belohnen. Ein Malus als Abzug wäre gerechter. Dagegen erfordern bestmögliche Baukosten mehr geistigen Aufwand. Dies sollte nicht bestraft werden. Ein Bonus als Erfolgsbeteiligung wäre sinnvoller.
Der Bauherr will bauen. Und wer baut, muss zahlen! Für Beratungs-, Planungs- und Bauleistungen. Was kostet wie viel? Beim einfachen Bauen im Bestand plant der Bauherr direkt mit den Bauschaffenden. Dafür erhält er das Angebot inklusive Beratung. Die Vergütung erfolgt über die Baupreise der Bauleistungen. Anders bei Neu-, Umbauten und komplexen Sanierungen. Externe Beratungen und Bauplanungen samt Genehmigungen werden erforderlich. Für deren Erfüllung braucht der Bauherr professionelle Hilfe. Diese geistigen Leistungen werden vergütet mit Honoraren. Erwartungsgemäß im Bezug zum Bau. Leistungsbilder nach HOAI - Kostengruppen nach DIN 276. Somit bestimmen die Baupreise indirekt das Honorar. Der Kreis wird geschlossen - eine bauwirtschaftliche Quadratur. Welche Kosten sind anrechenbar? Tatsächliche oder geplante. Und mit dem Steigen der Bausumme wächst das Honorar. Zur planerischen Qualität gehören auch die Baukosten. Oft führt eine schlechte Planung zu höheren Baukosten. Nicht würdig zu belohnen. Ein Malus als Abzug wäre gerechter. Dagegen erfordern bestmögliche Baukosten mehr geistigen Aufwand. Dies sollte nicht bestraft werden. Ein Bonus als Erfolgsbeteiligung wäre sinnvoller.
Höhere Mindestlöhne und Lohngrenzen seit Januar - 07.02.2012 Wichtige Neuausgabe 2011-12: Vornormenreihe DIN V 18599 Energetische Bewertung von Gebäuden – Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung...
07.02.2012 Wichtige Neuausgabe 2011-12: Vornormenreihe DIN V 18599 Energetische Bewertung von Gebäuden – Berechnung des Nutz-, End- und Primärenergiebedarfs für Heizung...

Begriffs-Erläuterungen zu Kostenrahmen

Nach der DIN 276 - Kosten im Bauwesen werden folgende Kostengruppen mit Bezug auf die Ausgaben aus 2008 (Kosten im Hochbau) bzw. 2009 (Kosten im Ingenieurbau) unterschieden 100 Grundstück 200 Herrich ...

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