Leistungslohn

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Leistungslohn

Beim Leistungslohn richtet sich die Entlohnung nach der vom Arbeitnehmer erbrachten Leistung. Er wird also in gewissen Grenzen sowohl am Erfolg als auch am Misserfolg seiner Arbeit beteiligt. Der Lohnbetrag je Leistungseinheit bleibt in der Regel gleich, weshalb der Lohn im gleichen Maße steigt, jedoch bei Überschreitung der Stundenvorgaben nicht in vollem Maße fällt.
In der Bauwirtschaft werden sowohl der Akkordlohn als auch Prämienlohnformen in Verbindung mit der mengen- und qualitativen Mehrleistung angewendet.
Im Baugewerbe gelten die Bestimmungen des Bundesrahmentarifvertrages (BRTV) für gewerbliche Arbeitnehmer grundsätzlich auch für die Leistungsentlohnung. Die besonderen Bedingungen regelt ergänzend ein Rahmentarifvertrag für Leistungslohn im Baugewerbe (RTV-Leilo) vom 29. Juli 2005. Er bildet die Rechtsgrundlage für die Anwendung des Leistungslohns auf Basis methodisch ermittelter Vorgabewerte. Dabei legen die Tarifnormen nur die grundlegende Richtung fest und gewähren im vorgegebenen Rahmen eine Fülle von betriebsindividuellen Gestaltungsmöglichkeiten.
Dem RTV-Leilo liegt seit 2005 ein Bonus-Malus-Prinzip bei der Vergütung zugrunde. Danach wird eine Unterschreitung der Stundenvorgaben im Umfang der Plusstunden den an der Baumaßnahme beteiligten Arbeitnehmern als Bonus beim Leistungslohn vergütet. Bei Überschreitung der Stundenvorgaben kann das Malus-Prinzip beim Leistungslohn angewandt werden.
Arbeit im Leistungslohn im Sinne des RTV-Leilo ist die Arbeit, die im Rahmen eines Arbeitsverhältnisses zur Herbeiführung eines bestimmten Arbeitserfolges gegen eine sich nach dem erzielten Arbeitsergebnis richtende Vergütung erbracht wird.
Der Bauunternehmer ist in der Entscheidung darüber, ob in seinem Bauunternehmen oder in seinen Niederlassungen im Leistungslohn gearbeitet werden soll, völlig frei. Andererseits kann Leistungslohn nur mit Zustimmung des Betriebsrats oder der Leistungsgruppe (Kolonne), wenn kein Betriebsrat besteht, eingeführt werden. Ist grundsätzlich Einigung erzielt, muss gemeinsam festgelegt werden, welche Arbeiten im Leistungslohn durchgeführt werden sollen.

Baunachrichten zu Leistungslohn

Baupreistabellen bieten Rundblick auf regionale Einheitspreise samt Anteile... -Einheitspreise sind Baupreise. Bezogen auf eine Maßeinheit. Einer mengenartigen Eigenschaft der Bauleistung. Einer Vergleichsgröße zur quantitativen Bestimmung des Wertes. In Geld ausgedrückt und im Ergebnis von Angeboten konkret vereinbart, erfolgt damit die Vergütung der ausgeführten Bauleistungen (VOB/B § 2).
Einheitspreise sind Baupreise. Bezogen auf eine Maßeinheit. Einer mengenartigen Eigenschaft der Bauleistung. Einer Vergleichsgröße zur quantitativen Bestimmung des Wertes. In Geld ausgedrückt und im Ergebnis von Angeboten konkret vereinbart, erfolgt damit die Vergütung der ausgeführten Bauleistungen (VOB/B § 2).
Baupreise aus der Sicht von Bauherren, Planern und Ausführenden -Für eine Bauleistung gibt es nach Marktlage viele angebotene Baupreise. Von mehreren Bietern. Abhängig vom Projekt und der Beschreibung der Leistung. Zur Orientierung helfen Vergleiche. Baupreiskoordinaten für ähnliche Leistungen. Als Mittelwerte mit empfehlendem Durchschnittscharakter. Interpretierbar vom Investor bis zum Handwerker.
Für eine Bauleistung gibt es nach Marktlage viele angebotene Baupreise. Von mehreren Bietern. Abhängig vom Projekt und der Beschreibung der Leistung. Zur Orientierung helfen Vergleiche. Baupreiskoordinaten für ähnliche Leistungen. Als Mittelwerte mit empfehlendem Durchschnittscharakter. Interpretierbar vom Investor bis zum Handwerker.
Die Bau-Tarife 2018 und deren kalkulatorische Wirkung auf die Baupreise -Der Schlichterspruch im Bau-Tarifstreit mit einer Lohnerhöhung von 5,7% im Westen und 6,6% im Osten - rückwirkend zum 1.Mai 2018 - ist ein besonderes kalkulatorisches Wagnis für die im Frühjahr begonnenen Bauaufträge. Reaktiv steigen bei tariflicher Bezahlung die betrieblichen Arbeitskosten um etwa 2,- Euro je Lohnstunde, d.h. der Kalkulationslohn laut EFB 1.4 bzw. der
Der Schlichterspruch im Bau-Tarifstreit mit einer Lohnerhöhung von 5,7% im Westen und 6,6% im Osten - rückwirkend zum 1.Mai 2018 - ist ein besonderes kalkulatorisches Wagnis für die im Frühjahr begonnenen Bauaufträge. Reaktiv steigen bei tariflicher Bezahlung die betrieblichen Arbeitskosten um etwa 2,- Euro je Lohnstunde, d.h. der Kalkulationslohn laut EFB 1.4 bzw. der

Begriffs-Erläuterungen zu Leistungslohn

Bei der Ausführung von Bauarbeiten im Leistungslohn auf Grundlage einer Leistungsvereinbarung zum Leistungslohn kann durchaus vorübergehend eine Unterbrechung auftreten. Ist sie jedoch durch die Leis ...
Für die Arbeit imLeistungslohn gelten spezielle Bedingungen. Sie sind geregelt im § 4 im "Rahmentarifvertrag für Leistungslohn im Baugewerbe" vom 29. Juli 2005 (RTV-Leistungslohn). Hervorzuheben si ...
Die Entlohnung beim Leistungslohn erfolgt nach der erbrachten Leistung. Der Bauunternehmer ist jedoch in der Entscheidung darüber, ob in seinem Bauunternehmen oder in seinen Niederlassungen im Leistu ...
Arbeiten gewerbliche Arbeitnehmer im Bauunternehmen im Leistungslohn, so haben sie ebenfalls wie bei anderen Arbeiten grundsätzlich Anspruch auf eine monatliche Lohnabrechnung nach § 5 im Bundesrahme ...

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