Mietausfallwagnis

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Mietausfallwagnis

Als Mietausfallwagnis gilt das Wagnis einer Ertragsminderung des Rohertrags eines Grundstücks als Summe der nachhaltig erzielbaren Einnahmen aus einem Grundstück. Der Mietausfall kann resultieren aus
  • uneinbringlichen Mietrückständen und
  • dem Leerstand der zur Vermietung bestimmten Räumen,
  • den zu deckenden Kosten einer Rechtsverfolgung auf Mietzahlung, der Aufhebung des Mietverhältnisses oder der Räumung.
In der II. Berechnungsverordnung (Verordnung über wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz, zuletzt geändert im November 2007) wird für das Mietausfallwagnis ein Satz
  • von 2 % des Rohertrages für wohnungswirtschaftliche Grundstücke und
  • von 4 % für gewerbliche Flächen
angesetzt. Was jedoch im Einzelfall maßgebend sein wird, bleibt zu prüfen. Bei der Wertermittlung eines Grundstücks nach der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV vom 19. Mai 2010) werden in der Regel auch die Ansätze aus der II. Berechnungsverordnung herangezogen.

Begriffs-Erläuterungen zu Mietausfallwagnis

Bauträger kauft ein Grundstück, lässt es im eigenen Namen und auf eigene Rechnung bebauen, um es anschließend verkaufen oder ggf. vermieten zu können. Bei der Wirtschaftlichkeitsrechnung als Grundlag ...
Bewirtschaftungskosten sind Teil des Rohertrags für Immobilien. Sie umfassen: einerseits die umlagefähigen Bewirtschaftungskosten, wie die gesamten Betriebskosten aus der Nutzung einer Immobilie bzw. ...

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