Mindestlohn bei Gerüstbauern

Mindestlohn bei Gerüstbauern

Auf Grundlage des vereinbarten Mindestlohntarifvertrags der Tarifvertragsparteien - IG BAU und Bundesinnung Gerüstbau - gilt seit 1. Juli 2018 bundeseinheitlich ein Mindestlohn von 11,35 €/Stunde (vorher 11,00 € /Stunde) mit einer Laufzeit bis 31. Mai 2019. Ab 1. Juni 2019 erhöht sich der Mindestlohn um 53 Cent auf 11,88 €/Stunde mit der Laufzeit bis 31. Juli 2020.
Der Mindestlohn gilt bundesweit und ebenfalls für alle ausländischen Gerüstbaufirmen, die Arbeitnehmer nach Deutschland entsenden. Einzuhalten ist dieser Mindestlohn von allen Unternehmen, die mit eigenem oder fremdem Material gewerblich Gerüste erstellen. Einbezogen sind auch jene Unternehmen, die gewerblich Gerüstmaterial bereitstellen oder gewerblich die Gerüstbau-Logistik übernehmen, beispielsweise die Lagerung Reparatur und Wartung, Transport von Gerüstmaterial u. a.
Für den Gerüstbau gilt ein eigenständiger Mindestlohn, weil er nicht dem Mindestlohn für das Baugewerbe und auch nicht dem Geltungsbereich des BRTV-Baugewerbe unterliegt. Der Mindestlohn soll ein Mindesteinkommen für die Arbeitnehmer im Gerüstbau sichern und zugleich sicherstellen, dass Lohndumping verhindert wird bzw. Dumpinglöhne bei Kontrollen aufgedeckt und bestraft werden.
In folgenden bauverwandten Leistungssparten gelten ebenfalls verbindliche Mindestlöhne:
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