Nachtragsvergütung

» Baunachrichten
» Begriffs-Erläuterungen

Nachtragsvergütung

Für die Vergütung von Nachträgen sind die Bestimmungen in § 2 der VOB, Teil B zu berücksichtigen und weiterhin bei öffentlichen Aufträgen im Hochbau der "Leitfaden zur Vergütung bei Nachträgen"in der Richtlinie 510 in der aktualisierten Fassung: April 2016 im Vergabe- und Vertragshandbuch (VHB-Bund, Ausgabe 2008, Stand: April 2016). Der aktualisierte Leitfaden wurde an die Rechtsprechung der letzten Jahre angepasst und umfasst neben umfangreichen inhaltlichen Aussagen zu den Leistungspflichten des Auftragnehmers und den Befugnissen des Auftraggebers auch Berechnungsbeispiele zu den einzelnen Nachtragsarten nach der VOB und von Ausgleichsberechnungen bei Nachträgen.
Vergütungen bei Nachträgen lassen sich mit der Kalkulationssoftware " nextbau " sowie im Rahmen des Onlinedienstes Baupreislexikon (www.baupreislexikon.de) einfach bauspezifisch bestimmen.
Bei Nachträgen für Straßen- und Brückenbauarbeiten sind die speziellen Regelungen im "Handbuch für die Vergabe und Ausführung von Bauleistungen im Straßen- und Brückenbau (HVA B-StB, Ausgabe: April 2016)" im Teil 3 unter Tz. 3.4 - Nachträge - zu beachten, insbesondere zum Abschluss einer Nachtragsvereinbarung, zur Prüfung der Nachtragsvergütung sowie in einem neuen Unterabschnitt (Nr. 17 ff.) zur Ausgleichsberechnung zu Gemeinkosten bei Leistungsabweichungen zwischen Soll und Ist.

Baunachrichten zu Nachtragsvergütung

Arbeitseinstellung um Nachtrag durchzusetzen? - 05.03.2012 In der Vergangenheit haben zwei sich – scheinbar – diametral gegenüberstehende Entscheidungen zweier Oberlandesgerichte Klarheit geschaffen, ...
05.03.2012 In der Vergangenheit haben zwei sich – scheinbar – diametral gegenüberstehende Entscheidungen zweier Oberlandesgerichte Klarheit geschaffen, ...
Nachträge - Wer schreibt der bleibt! -Ich habe immer wieder erlebt, dass bei Seminaren zum Nachtragsmanagement der Saal voll ist. Dagegen sind Weiterbildungen zur Baukalkulation wie leergefegt, obwohl Nachträge auch kalkulatorisch nachzuweisen sind.
Ich habe immer wieder erlebt, dass bei Seminaren zum Nachtragsmanagement der Saal voll ist. Dagegen sind Weiterbildungen zur Baukalkulation wie leergefegt, obwohl Nachträge auch kalkulatorisch nachzuweisen sind.
Ausgleichsberechnung von Nachträgen – Unter- oder Überdeckung? -Das Leistungsverzeichnis präsentiert sich als eine Parade aufgestellter Positionen. Scheinbar beliebig austauschbar. In Reih und Glied stehen sie trügerisch geordnet mit Menge, Text und Preis. Tatsächlich sind die Positionen aber vernetzt. Beauftragt wird ein verknüpftes Geflecht von Einzelleistungen. Eine nachträgliche Änderung zieht eine Reihe anderer Änderungen nach sich. Mit der Schlussrechnung kommt dann das dicke Ende. Im Konglomerat von gekündigten, geänderten und zusätzlichen Leistungen kombiniert mit Minder- und Mehrmengen verliert man schnell den Überblick.
Das Leistungsverzeichnis präsentiert sich als eine Parade aufgestellter Positionen. Scheinbar beliebig austauschbar. In Reih und Glied stehen sie trügerisch geordnet mit Menge, Text und Preis. Tatsächlich sind die Positionen aber vernetzt. Beauftragt wird ein verknüpftes Geflecht von Einzelleistungen. Eine nachträgliche Änderung zieht eine Reihe anderer Änderungen nach sich. Mit der Schlussrechnung kommt dann das dicke Ende. Im Konglomerat von gekündigten, geänderten und zusätzlichen Leistungen kombiniert mit Minder- und Mehrmengen verliert man schnell den Überblick.
Das neue VHB 2008 - Vergabe und Vertrag am Bau -Das öffentlich rechtliche Bauen hat seine geistigen Anbindungen zu VOB und VHB. Das "V" hat sich dabei historisch gewandelt. Vom einfachen "V" wie Verdingung zum doppelten "V" wie Vergabe und Vertrag. 1921 begann es mit einem Beschluss des deutschen Reichstages zur Einberufung für einen "Reichsverdingungsausschuß". Gesetzliche Regelungen für das Verdingungswesen wurden abgelehnt, aber einheitliche Richtlinien hierzu waren erwünscht. Und diese wurden im Jahre 1926 mit der "Verdingungsordnung für Bauleistungen" (VOB) geschaffen. Nach dem zweiten Weltkrieg ist die VOB durch den DVA "Deutschen Verdingungsausschuß für Bauleistungen" weiter entwickelt worden. Zur praktikablen Nutzung der VOB als Arbeitsmittel entstand 1974 das erste Vergabehandbuch für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Und mit der europäischen Integration und den rechtlichen Anpassungen haben sich auch die Namen von DVA, VOB und VHB in einer logischen Zeitreihe geändert.
Das öffentlich rechtliche Bauen hat seine geistigen Anbindungen zu VOB und VHB. Das "V" hat sich dabei historisch gewandelt. Vom einfachen "V" wie Verdingung zum doppelten "V" wie Vergabe und Vertrag. 1921 begann es mit einem Beschluss des deutschen Reichstages zur Einberufung für einen "Reichsverdingungsausschuß". Gesetzliche Regelungen für das Verdingungswesen wurden abgelehnt, aber einheitliche Richtlinien hierzu waren erwünscht. Und diese wurden im Jahre 1926 mit der "Verdingungsordnung für Bauleistungen" (VOB) geschaffen. Nach dem zweiten Weltkrieg ist die VOB durch den DVA "Deutschen Verdingungsausschuß für Bauleistungen" weiter entwickelt worden. Zur praktikablen Nutzung der VOB als Arbeitsmittel entstand 1974 das erste Vergabehandbuch für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes. Und mit der europäischen Integration und den rechtlichen Anpassungen haben sich auch die Namen von DVA, VOB und VHB in einer logischen Zeitreihe geändert.
EFB-Preisspiegel zur Angebotsanalyse für Auftraggeber und Auftragnehmer! -Das Angebot in seiner Endsumme hat zwei Gesichter. Die Schaufensterauslage mit den gegliederten Leistungstexten, Mengen, Einheitspreisen sowie Gesamtbeträgen. Und die in der Schublade beigefügten Angaben zur Kalkulation über vorbestimmte Zuschläge EFB-Preis 1a oder über die Endsumme nach EFB-Preis 1b.
Das Angebot in seiner Endsumme hat zwei Gesichter. Die Schaufensterauslage mit den gegliederten Leistungstexten, Mengen, Einheitspreisen sowie Gesamtbeträgen. Und die in der Schublade beigefügten Angaben zur Kalkulation über vorbestimmte Zuschläge EFB-Preis 1a oder über die Endsumme nach EFB-Preis 1b.

Begriffs-Erläuterungen zu Nachtragsvergütung

Wagnisse bedeuten Verlustgefahren, die sich allgemein für ein Bauunternehmen in Verbindung mit einem Bauauftrag und seiner Ausführung ergeben können. Zu differenzieren ist zunächst nach: einem Untern ...

Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren