Neues Portal Sichere Verwendung von Bauprodukten

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Neues Portal Sichere Verwendung von Bauprodukten
06.07.2018

Neues Portal Sichere Verwendung von Bauprodukten

Neuer Onlinedienst Sichere Bauprodukte
Neu und kostenlos geht im Juli der Onlinedienst Sichere Verwendung von Bauprodukten der DIN Bauportal GmbH an den Start. Gemäß der ARGEBAU-Prioritätenliste „Ausgewählte verwendungsspezifische Leistungsanforderungen zur Erfüllung der Bauwerksanforderungen“ stehen Informationen zur Verfügung, die als Hinweistexte ausgedruckt oder im GAEB-Format exportiert werden können, um diese im Rahmen von Ausschreibungen zu berücksichtigen. Außerdem werden zugehörige Abschnitte aus DIN-Normen aufgelistet und lassen sich – entsprechenden Abo-Zugang vorausgesetzt – im Originaltext auf baunormenlexikon.de anzeigen.
Zum Hintergrund: Einige harmonisierte Bauproduktnormen, die im Rahmen der EU-Bauproduktenverordnung (BauPVO) - Verordnung Nr. 305/2011 erarbeitet wurden, sind für die Ermittlung und Angabe bestimmter in Deutschland anzugebender wesentlicher Leistungen nicht oder nicht vollständig anwendbar. Die ARGEBAU hat hierzu eine Prioritätenliste erstellt, welche die harmonisierten Bauproduktnormen enthält, die aus Sicht der Länder harmonisierte Verfahren und Kriterien für die Bewertung der Leistung dieser Bauprodukte zur sicheren Verwendung in Deutschland vermissen lassen.
Im Onlinedienst www.sichere-bauprodukte.de werden für die in der Prioritätenliste genannten Normen diejenigen wesentlichen Merkmale benannt, die nicht nach harmonisierten Normen erklärt werden können, die aber für den Nachweis der Erfüllung bauaufsichtlicher Anforderungen in Deutschland gegebenenfalls erforderlich sind.
Bildschirmfoto Onlinedienst - www.sichere-bauprodukte.de -
Bildschirmfoto Onlinedienst - www.sichere-bauprodukte.de -
Zukünftig sollen die harmonisierten europäischen Normen so vervollständigt werden, dass alle Leistungen auf Basis harmonisierter Bauproduktnormen erklärt werden können, die für die Erfüllung der deutschen Bauwerksanforderungen von Bedeutung sind. Mit diesem Ziel werden von Vertretern der Länder gemeinsam mit den Experten in den DIN-Gremien erarbeitete Inhalte auf europäischer Ebene eingebracht.
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