Baukosten direkt in Revit: Ändert sich die Planung, ändern sich die Kosten

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Baukosten direkt in Revit: Ändert sich die Planung, ändern sich die Kosten
12.01.2017

Baukosten direkt in Revit: Ändert sich die Planung, ändern sich die Kosten

Baukosten direkt in Revit: Ändert sich die Planung, ändern sich die Kosten
 
Auch wenn beim CAD-Entwurf noch nicht alles bis ins Detail durchgeplant ist, werden doch früh schon viele Entscheidungen getroffen, die Bauteileigenschaften und Baukosten betreffen. Was liegt also näher, als genau diese Festlegungen ohne Umweg für die Ausschreibung oder Kostenplanung zu nutzen? Allerdings bleibt das – BIM-Zeitalter hin oder her – bisher meist nicht praktikabel. Also werden weiterhin Leistungsverzeichnisse und DIN 276-Kosten separat und mühsam erneut ausgearbeitet. Einschließlich der auf diesem Wege unvermeidlichen Widersprüchlichkeiten und Lücken. 
Einen großen Schritt zur durchgängigen Arbeitsweise verspricht da die Weiterentwicklung der Online-Datenbank DBD-BIM mit dem zugehörigen Plug-in für Autodesk Revit®. Beides wird zur Messe BAU im Januar 2017 vorgestellt und gleich für Anwender verfügbar.
DBD-BIM in Revit
DBD-BIM in Revit: Baukosten für selektierte Bauteile werden direkt angezeigt.
Der Clou von DBD-BIM im Zusammenspiel mit Revit besteht darin, dass beispielsweise ein Architekt den Elementen seines CAD-Entwurfs per Klick im Auswahldialog von DBD-BIM Eigenschaften zuordnet, die sofort zur Ermittlung der zugehörigen Baukosten führen. Direkt in der Revit-Software werden Kosten für selektierte Bauteile bis hin zum gesamten Projekt angezeigt. Ändert der Architekt seine Planung, ändern sich die Kosten automatisch mit.
Für die weitere Bearbeitung kann das CAD-Modell einschließlich Zuordnung der DBD-BIM-Daten exportiert werden. Der Datenaustausch zu AVA- und Bausoftware erfolgt über den neuen Standard BIM-LV-Container, der zunehmend von Softwareprogrammen unterstützt wird. Da BIM-LV-Container die Verknüpfung zwischen Bauwerkmodellen und Leistungsverzeichnissen enthalten, können kompatible Anwendungen daraus Leistungsverzeichnisse für Ausschreibungen, Kostenaufstellungen oder Angebotskalkulationen erzeugen.
bim-lv-container
Solch eine Anwendung stellt auch f:data selbst auf der BAU 2017 vor: Die kommende Version der Ausschreibungs- und Baukalkulations-Software nextbau. Beim Import des BIM-LV-Containers lassen sich beispielsweise alle Wände im Erdgeschoß auswählen, oder alle Malerarbeiten oder eine bestimmte DIN 276-Kostengruppe. Was als LV eingelesen werden soll, wird grafisch am 3D-Gebäudemodell dargestellt. nextbau beherrscht das automatische Erstellen von Ausschreibungs-LV, DIN 276-Kosten und Angebotskalkulation.
Hierbei kommt ein wichtiges Grundkonzept von DBD-BIM zum Tragen: DBD-BIM ist konform zu DIN SPEC 91400 BIM-Klassifikation nach STLB-Bau. Was kompliziert klingt, macht die Praxis leichter. Denn die im BIM-Modell zugewiesenen Eigenschaften sind standardisiert. Demzufolge für den Datenaustausch eindeutig und jederzeit wieder aufrufbar. Außerdem lassen sich so tatsächlich auf Knopfdruck Ausschreibungstexte mit STLB-Bau ergänzen oder Angebotspreise mit DBD-KostenAnsätze kalkulieren.
DBD-BIM, Revit-Plug-in und die Weiterbearbeitung per BIM-LV-Container werden von f:data am Stand C3.528 auf der Messe BAU 2017 in München präsentiert. Wer den Branchen-Event verpasst, findet Informationen, das Plug-in zum Download sowie die Möglichkeit zum kostenlosen Test auf www.dbd-bim.de.

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