Die neue ATV DIN 18303 Verbauarbeiten

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Die neue ATV DIN 18303 Verbauarbeiten
31.01.2013

Die neue ATV DIN 18303 Verbauarbeiten

Die neue ATV DIN 18303 Verbauarbeiten
Bild: © Connfetti - Fotolia
Foto: © Connfetti - Fotolia.com

VOB/C 2012 - fachtechnische Änderungen im Detail

Die ATV DIN 18303 "Verbauarbeiten" gilt für die vorübergehende oder dauerhafte Sicherung von Geländesprüngen und Ufern sowie von Baugruben, Gräben und dergleichen mit Verbau.

Was ist neu?

Im Abschnitt 3.1.1 wurde ergänzt, dass für Ufersicherungen die Anforderungen der Empfehlungen des Arbeitsausschusses "Ufereinfassungen" Häfen und Wasserstraßen EAU 2004 gilt.
Im Abschnitt 3.2.1 werden erstmalig zulässige Toleranzen für die Herstellung des Verbaus angegeben. Soweit relevante Normen "keine anderen Aussagen treffen, darf die Lotabweichung des Verbaus höchstens 1 % betragen. Zusätzlich zu dieser Toleranz ist eine Lageabweichung von 50 mm am Ansatzpunkt zulässig. Von der vorgegebenen Oberseite darf um 20 cm nach oben abgewichen werden."
Im Abschnitt 4.2 sind Besondere Leistungen hinzugekommen:
  • "Herstellen, Befestigen, Ertüchtigen und Entfernen des Arbeitsplanums, von Stell- und Lagerflächen, Zufahrtswegen, Brücken, Durchsteifungen von Decken und dergleichen auf vom Auftraggeber bereitgestellten Flächen"
  • "Herstellen von Anschlüssen an angrenzende Bauteile"
  • "Nachspannen von Ankern"
  • "Herstellen und Schließen von Aussparungen und Ankerlöchern"
  • "Vorspannen von Aussteifungen"
  • "Verfüllen von Hohlräumen, verursacht durch das Ausbauen von Ausfachungselementen oder das Ziehen von Bohlen, Pfählen, Trägern, Rohren und dergleichen"
  • "Liefern rechnerischer Nachweise für die Standsicherheit und von Ausführungszeichnungen"
  • "Anfertigen von Bestandsdokumentationen"
  • "Eignungsprüfungen für Verpressanker und Probebelastungen bei Verpresspfählen"
  • "Verankerungen gegen drückendes Wasser"
  • "Besondere Anforderungen an die Oberfläche von Verbauelementen"
Im Abschnitt 5.2.1 wurde für die Abrechnung die Höhe von Ausfachungen definiert. Diese "wird von der vorgegebenen Baugrubensohle bis zur vorgegebenen Oberseite des Verbaus gerechnet. Für die Ermittlung der Höhe gilt der tiefste Punkt der Sohle innerhalb des jeweiligen Verbaufeldes."
Im Abschnitt 5.2.4 wird nun auch die Abrechnung nach Zeit geregelt: Es "wird die Vorhaltung des Verbaus für einen Bauabschnitt ab dem Tage nach dem Einbau des letzten vertikalen Tragelementes gerechnet. Die Vorhaltezeit von Grabenverbaugeräten beginnt am Tage nach deren Einbau. Für Gurtungen und Aussteifungen beginnt sie mit deren Fertigstellung für die jeweilige Ebene im betreffenden Bauabschnitt. Die Vorhaltezeit endet mit dem vom Auftraggeber vorgegebenen Zeitpunkt zum Rückbau, jedoch frühestens drei Werktage nach Zugang der Mitteilung über die Freigabe beim Auftragnehmer."
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