Wohnungsbau mit Schwung aus dem Keller

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Wohnungsbau mit Schwung aus dem Keller
06.09.2011

Wohnungsbau mit Schwung aus dem Keller

Wohnungsbau mit Schwung aus dem Keller
Foto: © Jürgen Priewe - Fotolia
Der Wohnungsbau erlebt derzeit eine Sonderkonjunktur und treibt damit die Bauwirtschaft aus ihrer chronischen Ermüdung. Immer mehr Bürger wollen wieder die eigenen vier Wände bauen. So ist laut statistischem Bundesamt die Zahl der Baugenehmigungen von Wohnungen im ersten Halbjahr 2011 um fast 28 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 108.600 Einheiten bewilligt, das sind fast 24.000 mehr als zur gleichen Zeit im Vorjahr.
Jetzt rechnen die Analysten der Landesbausparkassen für das laufende Jahr 2011 mit insgesamt 215.000 bewilligten Einheiten. Im Vorjahr gab es dagegen nur 188.000 Bewilligungen.
Hintergrund für das kräftige Anziehen der Konjunktur im Wohnungsbau ist die Flucht der Anleger aus unsicheren Wertpapieren.
Der Kauf und Bau von Wohneigentum oder auch die Anlage in Gold sind traditionelle Formen, die Wertbeständigkeit versprechen. Ablesen kann man die gestiegene Nachfrage deshalb auch an den Preisen. So erreicht der Goldpreis dieser Tage Höchstwerte und auch die Preise für Wohnraum liegen z.B. in begehrten Standorten wie München auf Rekord-Niveau.
Einen weiteren Grund für das starke Wachstum im Wohnungsbau sieht der Chefvolkswirt Andreas Geyer vom Zentralverband des Deutschen Baugewerbes in sicheren Jobs und steigenden Einkommen. Weiter berichtet der Verband, dass die im Wohnungsbau tätigen Unternehmen auch im zweiten Sommermonat eine gute Geschäftslage gemeldet haben. Das Beschäftigungsniveau ist weiter hoch und die Geräteauslastung im Hochbau hat bundesweit noch einmal zugenommen und ist auf über 70 % gestiegen. Der ZDB will aufgrund der guten Lage seine ursprüngliche Umsatzplus-Erwartung für den Wohnungsbau 2011 von 4,4 % noch einmal nach oben korrigieren.
Finanzexperten sprechen mittlerweile schon von der Trendwende im Wohnungsbau. So schreibt die Financial Times, dass die „Ära des Schrumpfens“ beendet sei. Nach dem letzten großen Höhepunkt des Wohnungsbaus Mitte der 90-iger Jahre mit über 500.000 neuen Wohnungen, war der Zubau zehn Jahre später auf 140.000 abgestürzt. In den vergangenen Jahren hat sich der Wohnungsbau zwar schon etwas erholt, trotzdem trifft die gestiegene Nachfrage nun auf ein geringes Angebot.
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