Wieder Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk

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Wieder Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk
02.08.2012

Wieder Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk

Wieder Mindestlöhne im Maler- und Lackiererhandwerk
Bild: © mapoli-photo, Fotolia.com
Foto: © mapoli-photo - Fotolia
Im Maler- und Lackiererhandwerk gab es bis Februar 2012 verbindliche Mindestlöhne, anschließend fehlte die Verbindlichkeit. Ab 1. Juni 2012 wurden wieder Mindestlöhne in Kraft gesetzt.

Grundlage bildet die im Bundesanzeiger vom 31.05.2012 veröffentlichte„Sechste Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk“. Diese Verordnung hat eine Laufzeit und folglich Gültigkeit für die Mindestlöhne bis zum 30. April 2013.
Folgende Mindestlöhne gelten nunmehr im Maler- und Lackiererhandwerk:
  • Mindestlohn 1 (bundeseinheitlich für ungelernte Arbeitnehmer):
    9,75 € je Stunde
  • Mindestlohn 2 (für gelernte Arbeitnehmer (Gesellen) in Westdeutschland:
    im Monat Juni 2012 = 11,75 € je Stunde und ab 1. Juli 2012 = 12,00 € je Stunde.
Für die Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung sowie Winterdienst gilt seit 1. Juni 2012 wieder ein einheitlicher Mindestlohn im gesamten Bundesgebiet, und zwar in Höhe von 8,33 € je Stunde.
Grundlage bildet die im Bundesanzeiger vom 31.05.2012 veröffentlichte„Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Abfallwirtschaft einschließlich Straßenreinigung und Winterdienst“. Diese Verordnung hat eine Laufzeit und folglich Gültigkeit für den Mindestlohn bis zum 31.Dezember 2012.
Diese Verordnung ist für alle Betriebe oder selbstständigen Betriebsabteilungen maßgebend, die überwiegend gewerbsmäßig oder geschäftsmäßig Abfälle sammeln, befördern, lagern, behandeln, verwerten oder beseitigen und/oder öffentliche Verkehrsflächen reinigen.
Generelle Grundlage für die Mindestlöhne bildet das Arbeitnehmer-Entsendegesetz. Der Mindestlohn soll sicherstellen, dass Lohndumping verhindert wird. Spezifische Aussagen treffen die Tarifverträge der jeweiligen Branche.
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