Niedrigstwertprinzip

» Begriffs-Erläuterungen

Niedrigstwertprinzip

In der Bilanz eines Unternehmens sind im Jahresabschluss die Aktivposten nach strenger Vorsicht mit dem niedrigsten Wert gemäß § 252 Handelsgesetzbuch (HGB) zu bewerten, beispielsweise
  • die unfertigen Bauleistungen zu Herstellungskosten bzw. beizulegenden Werten als verlustfreie Bewertung,
  • die Vorräte an Baustoffen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Tageswerten,
  • Wertpapiere mit dem Börsenkurs am Stichtag, wenn dieser unter dem Kaufkurs liegt.
Darf zwischen zwei Bewertungsmöglichkeiten gewählt und entschieden werden, ist der niedrigere Wert anzusetzen.

Begriffs-Erläuterungen zu Niedrigstwertprinzip

Das Vorsichtsprinzip gilt als oberster Bewertungsgrundsatz bei der handelsrechtlichen Bewertung in der Bilanz nach § 252 imHandelsgesetzbuch (HGB). Danach müssen Risiken und vorhersehbare Verluste...
Forderungen sind im Jahresabschluss eines Bauunternehmens in dernach strengemVorsichtsprinzip zu bewerten. Danach sind einwandfreie Forderungen mit ihrem Nennbetrag zu bewerten, zweifelhafte Ford ...
Als Forderungen gelten allgemein Ansprüche gegenüber Dritten, meistens auf Zahlung gegen Geld oder ggf. auch als Gewährung einer Sach- oder Dienstleistung. Die Forderungen zählen zumUmlaufvermögen...
Die handelsrechtliche Bewertung ist grundlegend nach dem §§ 252-256Handelsgesetzbuch (HGB) ausgerichtet. Sie gilt für alle Unternehmen gleich welcher Rechtsform und dient in erster Linie der Kapita ...

Verwandte Suchbegriffe zu Niedrigstwertprinzip


 
Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK