Preisuntergrenze - liquiditätsorientiert

Preisuntergrenze - liquiditätsorientiert

Hierbei ist von Interesse, bei welcher preislichen Untergrenze kurz- und mittelfristig alle zahlungswirksamen Kosten über die Bauaufträge gedeckt werden. Soll sich die Liquidität des Bauunternehmens nicht verschlechtern kann nicht auf die Deckung jener Kosten verzichtet werden, die in nächster Zeit unbedingt auszugeben sind, z. B. Gehälter für die Angestellten. Verzichtet werden könnte jedoch beispielsweise auf Wagnis und Gewinn, Abschreibungen und kalkulatorische Zinsen. Daraus leitet sich folgende Berechnung ab:
Angebotssumme (ohne Umsatzsteuer)
./. Wagnis und Gewinn (W&G)
./. Zinsen auf das betriebsnotwendige Kapital
./. Abschreibungen der Sachanlagen wie Baumaschinen und Geräte
+ Ausgabe für notwendige Neuanschaffungen (z. B. für Baumaschinen)
= liquiditätsorientierte Preisuntergrenze
Eine so bestimmte Preisuntergrenze sollte nur in Ausnahmefällen für den Angebotspreis herangezogen und eigentlich nur akzeptiert werden, wenn dadurch die Fortführung des Unternehmens nicht gefährdet wird.
Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK