Rechnungslegung im Baubetrieb

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Rechnungslegung im Baubetrieb

Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kann der Begriff "Rechnungslegung" im engeren und weiteren Sinne unterschiedlich verstanden werden, weiterhin handels- und bilanzrechtlich sowie speziell in einem Baubetrieb in Verbindung mit den ausgeführten Bauleistungen nach VOB und dem reformierten Bauvertragsrecht im BGB ab 2018.
Nach folgenden Aspekten kann differenziert werden:
Eine Rechnung wird in der Regel noch in Papierform gestellt. Der Leistungsempfänger hat Anspruch auf das Rechnungsoriginal. Bei Zustimmung des Leistungsempfängers kann auch eine elektronische Rechnung (eRechnung) gestellt werden. Ab 27. November 2020 sind Rechnungen an öffentliche Auftraggeber grundsätzlich nur noch elektronisch aufzustellen und zu übermitteln.
Für Bauleistungen (Werklieferungen und sonstige Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück) haben die Bauunternehmen spätestens 6 Monate nach Leistungsausführung die Rechnung zu stellen.
Ableitend aus §§ 14 und 14a im Umsatzsteuergesetz (UStG) hat eine Rechnung pflichtgemäß Rechnungsangaben zu Bauleistungen zu enthalten, beispielsweise als Voraussetzung des Vorsteuerabzugs zur Umsatzsteuer für den Bauunternehmer.
Weiterhin sind noch spezielle Anforderungen und Regelungen bei der Rechnungslegung zu Bauleistungen zu berücksichtigen, beispielsweise:
Zu Bauleistungen ist das Bauunternehmen als Auftragnehmer in der Regel Aufsteller der Rechnungen. Möglich ist aber auch eine Aufstellung durch den Auftraggeber, wenn der Auftragnehmer eine prüfbare Rechnung nicht termingemäß beim Auftraggeber einreicht, obwohl ihm der Auftraggeber dafür eine angemessene Frist gesetzt hat. So kann bei einem VOB-Vertrag mit Bezug auf § 14 Abs. 4 VOB/B beispielsweise die Schlussrechnung durch den Auftraggeber selbst aufgestellt werden und zwar auf Kosten des Auftragnehmers.
Zur Rechnungslegung sei verwiesen auch auf das vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (Bauen und Service) vorgelegte "Merkblatt zur Rechnungserstellung und Rechnungskorrektur (Stand: November 2017)". Im Zusammenhang mit der Rechnungslegung zu Bauleistungen gelten noch spezielle Regelungen:
Zur Besteuerung wurde vom Zentralverband des Deutschen Handwerks das "Merkblatt Nr. 3: Umsatzsteuer - Versteuerung bei Anzahlungen, Abschlagsrechnungen" mit Beispielen herausgegeben.
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Baunachrichten zu Rechnungslegung im Baubetrieb

Baufachlich integriertes Kalkulieren mit nextbau und bauprofessor.de -Betriebe führen Bauaufträge aus. Bauleistungen erbringen ist ihr Geschäft. Mit eigenem Personal als Eigenleistung und mit beauftragten Nachunternehmern als Fremdleistung. Aufträge beschaffen, Abarbeiten und Rechnungen schreiben. Ein gewerblicher Zyklus. Zahlenmäßig erfasst und abgebildet im baubetrieblichen Rechnungswesen.
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Der Fundamentalsatz der Kalkulation vereint Umsatzanteile und Zuschlagssätz... -Bauleistungen werden durch Unternehmen ausgeführt. Im Auftrag und auf der Baustelle des Bauherren. Kaufmännisch sind die Beziehungen über Geld geregelt. Und die Baupreise sind das Bindemittel. Kosten- sowie marktgerecht kalkuliert. Angeboten und für die Vergütung der Bauleistungen vereinbart. Abgerechnet und als Umsatz verbucht. Im Kreislauf von Kalkulation und Rechnungslegung. Eingebettet in Bauauftrag und Baubetrieb.
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Begriffs-Erläuterungen zu Rechnungslegung im Baubetrieb

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