SEPA-Umsetzung

SEPA-Umsetzung

SEPA (englisch für „Single Euro Payments Area“) löst als europäisches Zahlungsverfahren die bisherigen nationalen Verfahren gemäß der EU-Verordnung Nr. 260/2012 (SEPA-Verordnung) ab. Es vereinheitlicht den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Die praktische Umsetzung und Anwendung wurde in Etappen in einer Übergangsfrist vom 1. Februar 2014 bis 1. Februar 2016 festgelegt. Folglich konnten noch von Privatkunden bis zum 1. August 2016 die vorherigen Verfahrensweisen und Überweisungswege angewendet werden. Seit 1. Februar 2016 ist nur noch das SEPA-Verfahren mit der anzugebenden IBAN heranzuziehen. Nur noch für am SEPA-Verfahren teilnehmende Nicht- Euroländer wird noch bis 31. Oktober 2016 das nationale Überweisungsverfahren gestattet.
Mit Anwendung des SEPA-Verfahrens wird es keinen Unterschied mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Euro-Zahlungen geben. Einbezogen sind die Euro-Mitgliedsstaaten sowie auch Norwegen, Liechtenstein, die Schweiz und Monaco. Von den Unternehmen waren die notwendigen Maßnahmen bis zum Stichtag des SEPA-Standards vorzubereiten und danach umzusetzen.
Seither lässt sich der bargeldlose Zahlungsverkehr in der EU unabhängig vom jeweiligen Sitz des Unternehmens oder unabhängig vom Wohnort steuern, und zwar einheitlich und sicher. Die Beteiligten können EU-weit ihre Konten und auch das für sie günstigste Bankinstitut mit den für sie besten Bedingungen wählen. Für Kunden der Unternehmen kann als Zahlungsmöglichkeit sowohl das Überweisungs- als auch das Lastschriftverfahren europaweit angeboten werden.
Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK