Sonstiger Umsatz

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Sonstiger Umsatz

Zum Umsatz eines Bauunternehmens zählt neben dem baugewerblichen Umsatz auch der Sonstige Umsatz.
Er ist betrieblich nach verschiedenen Aspekten und Aussagen nachzuweisen:
  • einerseits im Rahmen der Bauberichterstattung gegenüber den Landesämtern für Statistik, beispielsweise von Bauunternehmen des Bauhauptgewerbes in der EHM-Jahreserhebung als "Umsatz aus sontigen nichtindustriellen/ nichthandwerklichen Tätigkeiten" wie z. B.:
    • Umsätze aus der Vermietung und Verpachtung von Baumaschinen und Geräten,
    • Erlöse aus der Veräußerung von Patenten und Lizenzen,
    • Erlöse aus Transportleistungen für Dritte (Lohnfuhren) u. a.,
  • zum anderen im Rahmen des betrieblichen Rechnungswesens als buchhalterischen Nachweis auf Konten, beispielsweise nach dem Baukontenrahmen (BKR) der Ausgabe 2016 als "Sonstige Erträge" in den Kontengruppen 55 bis 59 wie z. B.:
    • Umsatz aus sonstigen eigenen Erzeugnissen wie Betonwaren, Kies u. a.,
    • Umsatz aus industriellen sowie handwerklichen Leistungen,
    • Umsatz aus Handelsware als Umsatz von fremden Erzeugnissen, die in der Regel unbearbeitet weiterverkauft werden,
    • Umsatz aus sonstigen baugewerblichen Leistungen wie nichtindustrielle und handwerkliche Dienstleistungen, wie Honorare für Ingenieurleistungen u. a.
  • zusammengefasst zum Jahresabschluss in Position 4 in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) nach § 275 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens.
Nicht einzubeziehen sind grundsätzlich:

Normen und Richtlinien zu Sonstiger Umsatz

VDI 2067 Blatt 1 [2012-09 ]6.1 Allgemeines Die Berechnungen nach der Richtlinienreihe VDI 2067 mit den darin enthaltenen tabellierten Rechenwerten stellen das Ergebnis einer Übereinkunft der an der ...
VDI 6210 Blatt 1 [2016-02]An den Abbruchunternehmer und an den von ihm gegebenenfalls beauftragten Nachunternehmer sind zum Nachweis ihrer Eignung Anforderungen an die Fachkunde, die Zuverlässigkeit...
VDI 6002 Blatt 1 [2014-03]Die Wirtschaftlichkeit von Trinkwassererwärmungsanlagen ist bei Investitionsentscheidungen ein entscheidendes Kriterium. Als Vergleichsgröße zur Bewertung werden üblicherwe...

Baunachrichten zu Sonstiger Umsatz

Der Fundamentalsatz der Kalkulation vereint Umsatzanteile und Zuschlagssätz... -Bauleistungen werden durch Unternehmen ausgeführt. Im Auftrag und auf der Baustelle des Bauherren. Kaufmännisch sind die Beziehungen über Geld geregelt. Und die Baupreise sind das Bindemittel. Kosten- sowie marktgerecht kalkuliert. Angeboten und für die Vergütung der Bauleistungen vereinbart. Abgerechnet und als Umsatz verbucht. Im Kreislauf von Kalkulation und Rechnungslegung. Eingebettet in Bauauftrag und Baubetrieb.
Bauleistungen werden durch Unternehmen ausgeführt. Im Auftrag und auf der Baustelle des Bauherren. Kaufmännisch sind die Beziehungen über Geld geregelt. Und die Baupreise sind das Bindemittel. Kosten- sowie marktgerecht kalkuliert. Angeboten und für die Vergütung der Bauleistungen vereinbart. Abgerechnet und als Umsatz verbucht. Im Kreislauf von Kalkulation und Rechnungslegung. Eingebettet in Bauauftrag und Baubetrieb.
Keine Baukalkulation ohne Finanzplan - 04.04.2014 Unterstützung bieten Musterfinanzpläne differenziert nach der Bauunternehmensgröße und den Leistungssparten - ausgestattet mit praktischen Erfahrungswerten...
04.04.2014 Unterstützung bieten Musterfinanzpläne differenziert nach der Bauunternehmensgröße und den Leistungssparten - ausgestattet mit praktischen Erfahrungswerten...
Die Freuden und Leiden der Bauherren - Baukosten und Qualität am Bau -Die Baubranche lebt vom Tatendrang der Investoren und Bauherren. Die Psychologie der Bauherren ist der Schlüssel für Wachstum am Bau. Und deren Bauwille bewegt sich in den Gezeiten der Wirtschaft von Auf- und Abschwung. Die Baulust und die Notwendigkeit zum Bauen, sei es durch Investitionsstau oder sonstiger Zwänge prägen den Baumarkt. Derzeit erleben wir eine sich belebende Baukonjunktur mit mehr Wirtschafts- und weniger Wohnungsneubau. Das Bauen im Bestand und die Sanierungen steigen. Aber: Je mehr Bauen wollen, desto ungünstiger werden die Rahmenbedingungen für den einzelnen Bauherren. Gute Zeiten - Schlechte Zeiten.
Die Baubranche lebt vom Tatendrang der Investoren und Bauherren. Die Psychologie der Bauherren ist der Schlüssel für Wachstum am Bau. Und deren Bauwille bewegt sich in den Gezeiten der Wirtschaft von Auf- und Abschwung. Die Baulust und die Notwendigkeit zum Bauen, sei es durch Investitionsstau oder sonstiger Zwänge prägen den Baumarkt. Derzeit erleben wir eine sich belebende Baukonjunktur mit mehr Wirtschafts- und weniger Wohnungsneubau. Das Bauen im Bestand und die Sanierungen steigen. Aber: Je mehr Bauen wollen, desto ungünstiger werden die Rahmenbedingungen für den einzelnen Bauherren. Gute Zeiten - Schlechte Zeiten.
EFB-Preise leicht gemacht - 02.09.2011 Nicht oder verspätet vorgelegte Formblätter Preise (EFB-Preise) können zum Ausschluss des Angebots bzw. zur Nichtberücksichtigung nach VOB/A führen...
02.09.2011 Nicht oder verspätet vorgelegte Formblätter Preise (EFB-Preise) können zum Ausschluss des Angebots bzw. zur Nichtberücksichtigung nach VOB/A führen...
Lohnkosten und Stundenpreise - die Facetten der Löhne im Angebot -Die Löhne sind neben den Baustoffen der Kostenfaktor am Bau. Sie steigen derzeit nicht so stark wie die Baustoffpreise. Aber sie sind sehr differenziert, facettenreich und von politischer Brisanz. Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Mindestlöhne, Tarifrunden und der Baustreik 2007 sind ein Zeichen hierfür. Löhne sind regional und für die Berufsgruppen am Bau verschieden. Dies beginnt schon mit den Bruttolöhnen der Arbeitnehmer. Diese werden als Arbeiterlöhne oder Mittellöhne kalkuliert. In der Tarifrunde-Bau 2007 wurden die Tariflöhne ab 1.6.07 um 3,1 % und weiteren 1,5 % ab 1.4.08 erhöht. Geltend bei tariflicher Bindung. Oft wird auch außertariflich entlohnt. Mehr in Richtung Mindestlohn als übertariflich. Die offiziellen Arbeiterlöhne im Baugewerbe streuen in Deutschland von ca. 9 bis 16 €/ h. Der Ausbau kann die Streubreite noch erweitern, wie folgender Vergleich von Mindestlöhnen zeigt.
Die Löhne sind neben den Baustoffen der Kostenfaktor am Bau. Sie steigen derzeit nicht so stark wie die Baustoffpreise. Aber sie sind sehr differenziert, facettenreich und von politischer Brisanz. Arbeitnehmer-Entsendegesetz, Mindestlöhne, Tarifrunden und der Baustreik 2007 sind ein Zeichen hierfür. Löhne sind regional und für die Berufsgruppen am Bau verschieden. Dies beginnt schon mit den Bruttolöhnen der Arbeitnehmer. Diese werden als Arbeiterlöhne oder Mittellöhne kalkuliert. In der Tarifrunde-Bau 2007 wurden die Tariflöhne ab 1.6.07 um 3,1 % und weiteren 1,5 % ab 1.4.08 erhöht. Geltend bei tariflicher Bindung. Oft wird auch außertariflich entlohnt. Mehr in Richtung Mindestlohn als übertariflich. Die offiziellen Arbeiterlöhne im Baugewerbe streuen in Deutschland von ca. 9 bis 16 €/ h. Der Ausbau kann die Streubreite noch erweitern, wie folgender Vergleich von Mindestlöhnen zeigt.

Begriffs-Erläuterungen zu Sonstiger Umsatz

Der Umsatz eines Betriebes umfasst den: baugewerblichen Umsatz und sonstigen Umsatz (Umsatz aus sonstigen eigenen Erzeugnissen, aus handwerklichen Dienstleistungen, aus Handelsware sowie aus nichtind ...
Zum Umsatz aus sonstigen eigenen Erzeugnissen rechnen beispielsweise Umsätze – ohne Umsatzsteuer – ausnichtbaugewerblichen eigenen Erzeugnissen wie Baustoffen, Betonwaren, Kies, Zimmereierzeugnisse ...
Aus sonstigen nichtbaugewerblichen Tätigkeiten resultieren z. B. folgende Umsätze:Vermietung und Verpachtung von Baumaschinen und Geräten, betrieblichen Anlagen und Einrichtungen einschließlich Lea ...
Der Gesamtumsatz eines Bauunternehmens besteht ausdem Wert der Jahresbauleistung aller im Geschäftsjahr geleisteten Bauarbeiten, sonstigen eigenen Erzeugnissen und Leistungen aus Nebenbetrieben und ...

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