Stationär Beschäftigte im Baubetrieb

» Begriffs-Erläuterungen

Stationär Beschäftigte im Baubetrieb

Als stationär beschäftigte Arbeitnehmer gelten in einem Baubetrieb überwiegend nicht auf Baustellen eingesetzte Arbeitnehmer. Sie werden vorrangig beschäftigt in
  • Hilfsbetrieben bzw. Hilfskostenstellen wie Bauhöfe, Werkstätten, Magazine, Geräteabteilung, als Kraftfahrer im LKW-Fuhrpark u. a. sowie
  • Nebenbetrieben bzw. Nebenkostenstellen wie Produktionsstätten für Fertigteile und Fertigbeton, Sand- und Kiesgruben, betriebliche Mörtelwerke, betrieblicher Baustoffhandel u. a.
Diese Beschäftigten in Unternehmen des Bauhauptgewerbes werden mit Bezug auf § 3 der Tarifverträge zur Regelung der Löhne im Baugewerbe (TV Lohn West, Berlin und Ost) nur im Tariflohn (TL) bezahlt und nicht nach dem Gesamttarifstundenlohn (GTL). Für sie entfällt der Bauzuschlag (BZ), soweit dadurch der jeweilige Mindestlohn im Baugewerbe nicht unterschritten wird.
Werden diese Beschäftigten jedoch zeitweilig auf Baustellen eingesetzt, dann erhalten sie auch für die auf den Baustellen geleisteten Arbeitsstunden den Gesamttarifstundenlohn einschließlich Bauzuschlag.
Im Sonderlohngebiet Hamburg erhalten gewerbliche Arbeitnehmer in Fertigbaubetrieben einen jeweils um 0,04 € erhöhten Tarifstundenlohn sowie auch GTL.

Begriffs-Erläuterungen zu Stationär Beschäftigte im Baubetrieb

stationär beschäftigte Arbeitnehmer gelten in einem Baubetrieb überwiegend nicht auf Baustellen eingesetzte Arbeitnehmer. Sie werden vorrangig beschäftigt in Hilfsbetrieben bzw. Hilfskostenstellen (z ...

Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK