Umbauten

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Umbauten

Umbauten sind nach § 2 Abs. 6 der HOAI -2013 (in Kraft seit 17. Juli 2013) Umgestaltungen eines vorhandenen Objekts mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder Bestand. Dafür auszuführende Leistungen gelten auch als Leistungen im Bestand. Wichtig ist für Umbauten, dass ein Eingriff in die vorhandene Substanz vorgenommen wurde.
Praktisch umfasst die Aussage alle Maßnahmen von
  • Bauinstandhaltungen und Instandsetzungen
  • Rekonstruktionenund Modernisierungen
  • Renovierungund Sanierung von Altbauten
  • Wiederaufbau von Teilen an Gebäuden
  • Restaurierung an Baudenkmälern
  • Leistungen für die Denkmalpflege
Für Leistungen bei Umbauten kann nach § 36 HOAI für Objekte ein Umbauzuschlag im Rahmen des Honorars des Architekten vereinbart werden. Der Zuschlag für Umbauten ist mit der HOAI-2013 wieder auf die Regelung vor der HOAI-2009 zurückgeführt worden. Der Umbau- und Modernisierungszuschlag ist unter Berücksichtigung des Schwierigkeitsgrades der Leistungen festzulegen.
Die Höhe des Zuschlags zwischen 20 % bis 33 % für Gebäude bzw. bis 50 % für Innenräume nach § 36 HOAI bezieht sich auf einen durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad sowie nach den Honorarregelungen für die Leistungsbilder 3 – Objektplanung- und 4 – Fachplanung -.Ist jedoch kein Zuschlag schriftlich vereinbart worden, dann kann unwiderlegbar vermutet werden, dass ein Zuschlag von 20 % ab einem durchschnittlichen Schwierigkeitsgrad vereinbart ist.
Die Honorare für Leistungen bei Umbauten wie auch analog bei Modernisierungen sind allgemein nach den anrechenbaren Kosten, der Honorarzone, den einzelnen Leistungsphasen sowie ach der Honorartafel in der HOAI vorzunehmen, die den Umbauten zugeordnet werden kann.

Normen und Richtlinien zu Umbauten

Bild 6 — Schemaschnitt zur Erläuterung des Einflusses des linearen Verbauun... - DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
Bild 7 — Schemaschnitt zur Erläuterung des Einflusses des Winkels der horiz... - DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
Bild 8 — Schemaschnitt zur Erläuterung des Einflusses des Winkels der verti... - DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
Bild 9 — Darstellung der geometrischen Größen, die den Lichtschachtindex wi... - DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
DIN V 18599-4 [2011-12] Klassifizierung der Tageslichtversorgung bei vertikalen Fassaden - Energiebedarf für Beleuchtung
Bild: Leistungsbereiche des Gebäudemanagements - DIN 32736 [2000-08] Begriffe DIN 32736
DIN 32736 [2000-08] Begriffe DIN 32736
DIN 58125 [2002-07]Diese Norm gilt für Bau und Einrichtung allgemeinbildender und vergleichbarer baulicher Anlagen beruflicher Schulen. Bei Umbauten und Einrichtungsänderungen gilt sie für die neuen...
DIN 58125 [2002-07]Diese Norm gilt für Bau und Einrichtung allgemein bildender Schulen und vergleichbarer baulicher Anlagen berufsbildender Schulen. Bei Umbauten und Einrichtungsänderungen gilt sie ...
DIN EN 1991-1-6 [2010-12]Allgemeines Einteilung der Einwirkungen Bemessungssituationen und Grenzzustände Darstellung der Einwirkungen Anhang A1 (normativ) Ergänzende Regelungen für Gebäude Anhang A2...
DIN 18024-1 [1998-01]Diese Norm gilt für die Planung, Ausführung und Ausstattung des öffentlichen Verkehrsraumes, der Zugänge zu öffentlichen Verkehrsmitteln und der öffentlichen Grünanlagen und Spi...
DIN EN 12255-10 [2001-03]4.1.1 Umschlossene Räume Umschlossene Räume in Kläranlagen erfordern besondere Beachtung. Zu ihnen gehören z. B.: Kanäle; Schächte, Kontrollschächte, Sickerschächte; Becken ...

Baunachrichten zu Umbauten

Rauchmelderpflicht in Sachsen ist halbherzig, da Bestandsbauten ausgenommen... - 21.06.2016 Seit Anfang 2016 müssen per Gesetz in Sachsen Neu- und Umbauten mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Das ist gut, aber nicht ausreichend, denn nahezu alle bestehenden Wohngebäude in Sachsen sind von der Rauchmelderpflicht jedoch nicht betroffen.
21.06.2016 Seit Anfang 2016 müssen per Gesetz in Sachsen Neu- und Umbauten mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Das ist gut, aber nicht ausreichend, denn nahezu alle bestehenden Wohngebäude in Sachsen sind von der Rauchmelderpflicht jedoch nicht betroffen.
Kostenberechnung gewinnt mit der Neufassung der HOAI 2009 an Bedeutung -Der Bauherr will bauen. Und wer baut, muss zahlen! Für Beratungs-, Planungs- und Bauleistungen. Was kostet wie viel? Beim einfachen Bauen im Bestand plant der Bauherr direkt mit den Bauschaffenden. Dafür erhält er das Angebot inklusive Beratung. Die Vergütung erfolgt über die Baupreise der Bauleistungen. Anders bei Neu-, Umbauten und komplexen Sanierungen. Externe Beratungen und Bauplanungen samt Genehmigungen werden erforderlich. Für deren Erfüllung braucht der Bauherr professionelle Hilfe. Diese geistigen Leistungen werden vergütet mit Honoraren. Erwartungsgemäß im Bezug zum Bau. Leistungsbilder nach HOAI - Kostengruppen nach DIN 276. Somit bestimmen die Baupreise indirekt das Honorar. Der Kreis wird geschlossen - eine bauwirtschaftliche Quadratur. Welche Kosten sind anrechenbar? Tatsächliche oder geplante. Und mit dem Steigen der Bausumme wächst das Honorar. Zur planerischen Qualität gehören auch die Baukosten. Oft führt eine schlechte Planung zu höheren Baukosten. Nicht würdig zu belohnen. Ein Malus als Abzug wäre gerechter. Dagegen erfordern bestmögliche Baukosten mehr geistigen Aufwand. Dies sollte nicht bestraft werden. Ein Bonus als Erfolgsbeteiligung wäre sinnvoller.
Der Bauherr will bauen. Und wer baut, muss zahlen! Für Beratungs-, Planungs- und Bauleistungen. Was kostet wie viel? Beim einfachen Bauen im Bestand plant der Bauherr direkt mit den Bauschaffenden. Dafür erhält er das Angebot inklusive Beratung. Die Vergütung erfolgt über die Baupreise der Bauleistungen. Anders bei Neu-, Umbauten und komplexen Sanierungen. Externe Beratungen und Bauplanungen samt Genehmigungen werden erforderlich. Für deren Erfüllung braucht der Bauherr professionelle Hilfe. Diese geistigen Leistungen werden vergütet mit Honoraren. Erwartungsgemäß im Bezug zum Bau. Leistungsbilder nach HOAI - Kostengruppen nach DIN 276. Somit bestimmen die Baupreise indirekt das Honorar. Der Kreis wird geschlossen - eine bauwirtschaftliche Quadratur. Welche Kosten sind anrechenbar? Tatsächliche oder geplante. Und mit dem Steigen der Bausumme wächst das Honorar. Zur planerischen Qualität gehören auch die Baukosten. Oft führt eine schlechte Planung zu höheren Baukosten. Nicht würdig zu belohnen. Ein Malus als Abzug wäre gerechter. Dagegen erfordern bestmögliche Baukosten mehr geistigen Aufwand. Dies sollte nicht bestraft werden. Ein Bonus als Erfolgsbeteiligung wäre sinnvoller.
Neue DIN 18040-3 Barrierefreies Bauen - 10.12.2014 Die DIN 18040-3 "Barrierefreies Bauen" ersetzt die DIN 18024-1. In die neue Norm mit aufgenommen, wurden unter anderem Anforderungen, die sich aus den Bedürfnissen blinder und sehbehinderte
10.12.2014 Die DIN 18040-3 "Barrierefreies Bauen" ersetzt die DIN 18024-1. In die neue Norm mit aufgenommen, wurden unter anderem Anforderungen, die sich aus den Bedürfnissen blinder und sehbehinderte...
Kosten des Bauwerkes im Hinblick von Bau- und Nutzungskosten -Was kostet das Bauwerk? In der Planung - beim Bauen - während der Nutzung! Und im Bezug auf Wert und Nutzen eines Bauwerkes verbirgt sich hinter den Kosten ein tieferer Sinn. Aus der Sicht von Auftraggeber oder Auftragnehmer über Verkäufer oder Käufer bis zum Eigentümer oder Mieter. Mit unterschiedlichen Interessen zu den einmaligen oder laufenden Kosten und den denkbaren Optimierungen im Lauf der Zeit. Das Bauwerk ist ein langlebiges Gut. Und die Menschen mit ihrem Geld sind nur befristete Wegbegleiter.
Was kostet das Bauwerk? In der Planung - beim Bauen - während der Nutzung! Und im Bezug auf Wert und Nutzen eines Bauwerkes verbirgt sich hinter den Kosten ein tieferer Sinn. Aus der Sicht von Auftraggeber oder Auftragnehmer über Verkäufer oder Käufer bis zum Eigentümer oder Mieter. Mit unterschiedlichen Interessen zu den einmaligen oder laufenden Kosten und den denkbaren Optimierungen im Lauf der Zeit. Das Bauwerk ist ein langlebiges Gut. Und die Menschen mit ihrem Geld sind nur befristete Wegbegleiter.
Wichtige Entscheidung zur Frage, wann ein Architekt für Kostenüberschreitun... - 04.06.2016 Überschreiten die Kosten eines Bauwerks die Kostenschätzung des Architekten, ist dieser nicht in der Kostenverantwortung, wenn z. B. eigenmächtige Anordnungen des Auftraggebers hinsichtlich
04.06.2016 Überschreiten die Kosten eines Bauwerks die Kostenschätzung des Architekten, ist dieser nicht in der Kostenverantwortung, wenn z. B. eigenmächtige Anordnungen des Auftraggebers hinsichtlich...

Begriffs-Erläuterungen zu Umbauten

Die Honorare für Leistungen bei Umbauten Modernisierungen sind mit Bezug auf § 6 Abs. 2 HOAI-2013 auf Grundlage anrechenbaren Kosten nach HOAI Honorarzone, den Leistungsphasen,der Honorartafel sowi ...
Die Honorare für Leistungen bei Umbauten Modernisierungen sind auf Grundlage der anrechenbaren Kosten, der Honorarzone, den Leistungsphasen und der Honorartafel zu ermitteln. Eventuell ist noch ein U ...
Umbauten sind mit Bezug auf § 2 Abs.5 -2013 (in Kraft seit 17. Juli. 2013) Umgestaltungen eines vorhandenen Objektes mit wesentlichen Eingriffen in Konstruktion oder Bestand. Praktisch sind damit all ...
DIN 277– Grundflächen und Rauminhalte – wurde seit 1934 mehrmals geändert. In der letzten Fassung (Januar 2016) wird nun vom Bruttorauminhalt(BRI), demgegenüber in der Fassung von 1950 vom „Umbau ...

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