Umsatzquote

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Umsatzquote

Die Umsatzquote ist eine Kennzahl der Produktivität, die in der Bauwirtschaft allgemein von Interesse und wichtiger Aussage ist.
Die Umsatzquote lässt sich folgendermaßen berechnen
Im Bauhauptgewerbe in Westdeutschland wurde 2008 ein Umsatz von 127,2 T-€ je Baubeschäftigten erbracht, in Ostdeutschland von 104,5 T-€. Gegenüber dem Jahr 1990 bedeutet das eine Erhöhung der Produktivität auf 174 %.
In den neunziger Jahren hat sich die Produktivitätslücke zwischen Ost und West zunehmend verringert, in den letzten Jahren kam die Annäherung aber zunehmend ins Stocken. Die Differenz ist andererseits aber auch nicht identisch mit einer gleichlaufenden Ertragssteigerung und Kostenersparnis. Wesentlichen Einfluss hat der Kooperationsgrad bzw. Umfang von Vor- und Fremdleistungen, besonders der Leistungen der Nachunternehmer.
Anstelle von Gesamtbeschäftigten kann auch die Zahl der produktiven Stunden bzw. Baustellenstunden des Unternehmens herangezogen werden.
In die produktiven Stunden (Baustellenstunden) gehen grundsätzlich alle von den Baustellen geleisteten und gemeldeten Stunden, nicht jedoch die in den Hilfskostenstellen (z. B. Bauhof, Werkstätten u. a.) geleisteten Stunden ein.
Die Höhe wird wesentlich beeinflusst durch den Umfang
  • der Material- bzw. Stoffintensität der Bauleistungen,
  • der Fremdleistungen in den Bauaufträgen.
Sie ist weder zwischen den Bauunternehmen noch von Jahr zu Jahr bzw. Monat zu Monat unmittelbar vergleichbar.

Begriffs-Erläuterungen zu Umsatzquote

Aus den Aufzeichnungen im betrieblichen Rechnungswesen können die erforderlichen Ausgangswerte übernommen und für analytische Aussagen ins Verhältnis gesetzt werden. Das Resultat sind folgende wichti ...

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