VENTO-Prinzip

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VENTO-Prinzip

Mittels der Leistungsbeschreibung müssen die auszuführenden Bauleistungen eindeutig und erschöpfend beschrieben werden. Alle preisbeeinflussenden Umstände sind anzugeben und für die Beschreibung verkehrsübliche Bezeichnungen heranzuziehen. Für die Angebotskalkulation ist wichtig, dass jeder Anbieter die Bauleistung im gleichen Sinne versteht und zur Grundlage seiner Kalkulation macht. Auch ist das Bauunternehmen in der Ausführung zu der Leistung verpflichtet, die es bei Abgabe eines Angebots klar erkennen und deren Kosten es kalkulieren kann.
Die Anforderungen an die Leistungsbeschreibung für öffentliche Bauaufträge werden in der VOB Teil A vorbestimmt. Maßgebend sind die Aussagen zu nationalen Ausschreibungen im Unterschwellenbereich in § 7 im Abschnitt 1 (Basisparagrafen) sowie analog in § 7 EU im Abschnitt 2 für EU-weite Ausschreibungen bei Erreichen der Schwellenwerte sowie § 7 VS im Abschnitt 3 bei verteidigungs- und sicherheitsspezifischen Baumaßnahmen in VOB/A-2016.
Für Hochbaumaßnahmen im Anwendungsbereich des Vergabe- und Vertragshandbuchs (VHB-Bund - Ausgabe 2008, Stand: April 2016) werden in der Allgemeinen Richtlinie 100 unter Tz. 4.2 weitere spezielle Anforderungen an die Leistungsbeschreibung aufgeführt, zu Beschreibungen im Straßen- und Brückenbau spezifisch nach HVA B-StB (Ausgabe April 2016) im Teil 1 unter Tz. 1.4 (Leistungsbeschreibung).
Die formulierten Grundsätze folgen dem VENTO-Prinzip:
V ollständig - erschöpfend den Leistungsumfang beschreiben
E indeutig - AG und AN (Bieter) verstehen sie im gleichen Sinne
N eutral - Grundlage des Wettbewerbes
T echnisch richtig - anerkannte Regeln der Technik, z. B. nach DIN
O jektindividuell - passgenau zur Baustelle und zur baulichen Anlage.
Eine standardisierte Leistungsbeschreibung, beispielsweise das STLB-Bau - Dynamische BauDaten erfüllt diese Anforderungen in höchstem Maße und verbindet als datenbankorientiertes Textsystem die Anwender unmittelbar mit den Regelungen, wie sie in der VOB als Geschäftsbedingungen formuliert sind. Analoge Lösungen liegen vor mit dem STLK - Standardleistungen im Straßen- und Brückenbau, dem STLK-W für Wasserbau und STLB-BauZ (Zeitvertragsarbeiten).
Anzugeben sind weiterhin auch
  • die für die Leistung wesentlichen Verhältnisse der Baustelle, z. B. Boden- und Wasserverhältnisse,
  • der Zweck und ggf. die vorgesehene Beanspruchung der fertigen Leistung.
Die Leistungsbeschreibung kann mit Leistungsverzeichnis (LV) oder Leistungsprogramm (LP) erfolgen.

Baunachrichten zu VENTO-Prinzip

STLB-Bau online – Dynamik pur in der Wissenspyramide am Bau -Am 8.4.2013 geht im DIN-Bauportal die neue Generation von STLB-Bau online an den Start. Der Wandel ist integrierend. Für die Nutzer eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Angepasst an die erstaunlichen Rahmenbedingungen des mobilen Internets. Die Informations- und Kommunikationstechnologien prägen zunehmend unsere geistige Arbeit. Und die verändern sich rasant. Aber die Basis für kluge Entscheidungen und ein sinnvolles Handeln am Bau bildet das baufachliche Wissen.
Am 8.4.2013 geht im DIN-Bauportal die neue Generation von STLB-Bau online an den Start. Der Wandel ist integrierend. Für die Nutzer eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten. Angepasst an die erstaunlichen Rahmenbedingungen des mobilen Internets. Die Informations- und Kommunikationstechnologien prägen zunehmend unsere geistige Arbeit. Und die verändern sich rasant. Aber die Basis für kluge Entscheidungen und ein sinnvolles Handeln am Bau bildet das baufachliche Wissen.
Vergütungsanpassungen – Ändert sich die Leistung, ändern sich die Kosten -Bauen kostet Geld. In der baulich komplexen Vielfalt sind Bauleistungen zu erbringen und als Geldsumme zu vergüten. Eine geleistete Arbeit ist zu bezahlen, die es freilich gilt, vorab vertraglich zu vereinbaren. Dies geschieht in Werkverträgen nach BGB oder VOB/B. Ab dem 1.1.2018 wird im BGB in einem gesonderten Kapitel der Bauvertrag als spezifischer Vertragstyp eines Werkvertrages neu eingeführt und in diesem Zusammenhang werden erstmalig Vergütungsanpassungen infolge Änderungen des Vertrages explizit geregelt. Solche "Nachtragsvorschriften" gab es bisher nur in der VOB/B.
Bauen kostet Geld. In der baulich komplexen Vielfalt sind Bauleistungen zu erbringen und als Geldsumme zu vergüten. Eine geleistete Arbeit ist zu bezahlen, die es freilich gilt, vorab vertraglich zu vereinbaren. Dies geschieht in Werkverträgen nach BGB oder VOB/B. Ab dem 1.1.2018 wird im BGB in einem gesonderten Kapitel der Bauvertrag als spezifischer Vertragstyp eines Werkvertrages neu eingeführt und in diesem Zusammenhang werden erstmalig Vergütungsanpassungen infolge Änderungen des Vertrages explizit geregelt. Solche "Nachtragsvorschriften" gab es bisher nur in der VOB/B.
VOB-gerechte und DIN-konforme Beschreibung der Bauleistung -Die Leistungsbeschreibung ist kein Selbstzweck. Die Bauleistungen sind in Bezug auf Mengen und Qualitäten zu bestimmen, um sich vertraglich über deren Vergütung zu einigen. Es geht um Bauen und Geld. Abhängig von den konkreten Arbeiten, wodurch „eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt wird.“ (VOB/A § 1). Was kostet wie viel? Und das „Was“ hat es in sich. Abgeleitet aus den Bauteilen und deren Beziehungen mit ihren Mengen und Eigenschaften. Bauen ist vielgestaltig.
Die Leistungsbeschreibung ist kein Selbstzweck. Die Bauleistungen sind in Bezug auf Mengen und Qualitäten zu bestimmen, um sich vertraglich über deren Vergütung zu einigen. Es geht um Bauen und Geld. Abhängig von den konkreten Arbeiten, wodurch „eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt wird.“ (VOB/A § 1). Was kostet wie viel? Und das „Was“ hat es in sich. Abgeleitet aus den Bauteilen und deren Beziehungen mit ihren Mengen und Eigenschaften. Bauen ist vielgestaltig.
Das CAD-AVA Syndrom, modellbasierte Daten und standardisierter Datenaustaus... -CAD und AVA in ihrem gemeinsamen "Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf". Spöttisch wird auch von "Kadaver-Kopplung" gekalauert. Beide zusammen möchten einen Weg gehen. Eine tolle Tour der Informationskette. Läge nicht darüber ein bauwirtschaftlicher Mehltau. Die Früchte dieser Vereinigung haben ihre Krankheiten. Praktische Anwendungen wie z.B. Ausschreibungen und Kostenberechnungen sind mangelhaft. Bekannt sind die Symptome für das nur auszugsweise Funktionieren. Angefangen vom Problem der Bauteildefinitionen über nicht gezeichnete Bauteile und Mengen bis zu den fehlenden qualitativen und quantitativen Beziehungen zwischen Bauteilen und Bauleistungen. Es muss stark manuell nachgearbeitet werden. Auch wenn die Werbung oft etwas Anderes verspricht.
CAD und AVA in ihrem gemeinsamen "Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf". Spöttisch wird auch von "Kadaver-Kopplung" gekalauert. Beide zusammen möchten einen Weg gehen. Eine tolle Tour der Informationskette. Läge nicht darüber ein bauwirtschaftlicher Mehltau. Die Früchte dieser Vereinigung haben ihre Krankheiten. Praktische Anwendungen wie z.B. Ausschreibungen und Kostenberechnungen sind mangelhaft. Bekannt sind die Symptome für das nur auszugsweise Funktionieren. Angefangen vom Problem der Bauteildefinitionen über nicht gezeichnete Bauteile und Mengen bis zu den fehlenden qualitativen und quantitativen Beziehungen zwischen Bauteilen und Bauleistungen. Es muss stark manuell nachgearbeitet werden. Auch wenn die Werbung oft etwas Anderes verspricht.
STLB-Bau 2008 - Dynamische BauDaten und evolutionäre Favoriten -"Die Natur ist der beste Baumeister." Und das Leben ist ein Wunder. Darwin öffnete uns den Blick. Vor 150 Jahren erklärte er die Prinzipien der biologischen Evolution. 1973 führte Rechenberg die Evolutionsstrategie in der Informatik ein. Er nannte sie Evolutionäre Algorithmen. Ein Verfahren zur Optimierung von Problemlösungen. Analog sehe ich dies für Evolutionäre Daten - Dynamische BauDaten. Mit dem STLB-Bau 2008 haben wir den ersten Schritt gemacht. Zur Optimierung von Ausschreibungstexten. Seit 4 Monaten auf dem Markt. Beeindruckend die Resonanz der Anwender. Schmunzelnd möchte ich deshalb STLB-Bau 2008 am Vorbild der natürlichen Evolution aufzeigen.
"Die Natur ist der beste Baumeister." Und das Leben ist ein Wunder. Darwin öffnete uns den Blick. Vor 150 Jahren erklärte er die Prinzipien der biologischen Evolution. 1973 führte Rechenberg die Evolutionsstrategie in der Informatik ein. Er nannte sie Evolutionäre Algorithmen. Ein Verfahren zur Optimierung von Problemlösungen. Analog sehe ich dies für Evolutionäre Daten - Dynamische BauDaten. Mit dem STLB-Bau 2008 haben wir den ersten Schritt gemacht. Zur Optimierung von Ausschreibungstexten. Seit 4 Monaten auf dem Markt. Beeindruckend die Resonanz der Anwender. Schmunzelnd möchte ich deshalb STLB-Bau 2008 am Vorbild der natürlichen Evolution aufzeigen.

Begriffs-Erläuterungen zu VENTO-Prinzip

Nach § 1 in der , Teil A gelten alle Arbeiten jeder Art als Bauleistungen , durch die eine bauliche Anlage hergestellt, instand gehalten, geändert oder beseitigt wird. Sie umfassen eine Vielzahl von...

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