Vergütungen aus Preisgleitklauseln

» Baunachrichten
» Begriffs-Erläuterungen

Vergütungen aus Preisgleitklauseln

Vergütungen aus Preisgleitklauseln sind dem Grunde nach nicht mit einer Nachtragsart verbunden. Voraussetzung bei einer Preisgleitklausel ist jeweils eine selbstständige vertragliche Regelung zwischen den Vertragspartnern, und zwar in Form einer
Einem Anbieter bzw. Auftragnehmer soll mit dem Bauauftrag kein ungewöhnliches Wagnis für Umstände und Ereignisse aufgebürdet werden, die im voraus auf den Preis nicht abschätzbar sind und nicht beeinflusst werden können. Das kann bei Bauaufträgen mit längeren Bauzeiten vor allem bei der Entwicklung der Bautarife bzw. Lohnkosten sowie bei den Baustoffpreisen der Fall sein. Aus diesem Grund können – auch bei öffentlichen Bauvorhaben – Preisvorbehalte angeboten und vereinbart werden.
Grundlagen liefern für öffentliche Bauaufträge die Regelungen (einschließlich zur Bestimmung einer möglichen Vergütung):
  • zu Hochbaumaßnahmen im Vergabe- und Vertragshandbuch (VHB-Bund, Ausgabe 2017) mit den Formblättern 224 (einschließlich zugehöriger Richtlinie) und 225 bzw. dazu ergangener Erlasse,
  • zur Anwendung der Stoffpreisgleitklausel-Straßenbau im HVA B-StB im Teil 1 unter Tz. 1.3,
  • zur Stoffpreisgleitklausel zu Nichteisenmetallen nach Formblatt 228 im VHB-Bund (Ausgabe 2017).
Ein Berechnungsbeispiel wird unter Vergütung bei einer Lohngleitklausel dargestellt, weiterhin die spezifischen Regelungen unter Vergütung bei einer Stoffpreisgleitklausel.

Baunachrichten zu Vergütungen aus Preisgleitklauseln

Stoffpreisgleitklausel für Bauverträge neu geregelt - 02.11.2013 Neue "Stoffpreisgleitklauseln in Bauverträgen" vom 23.07.2013 zur Anwendung bei Bauaufträgen für Bundesbaumaßnahmen regelt u.a., dass die Vereinbarung einer Stoffpreisgleitklausel neben Ein
02.11.2013 Neue "Stoffpreisgleitklauseln in Bauverträgen" vom 23.07.2013 zur Anwendung bei Bauaufträgen für Bundesbaumaßnahmen regelt u.a., dass die Vereinbarung einer Stoffpreisgleitklausel neben Ein...
Vergabehandbuch: Aktualisierung ab 1. November anzuwenden - 01.11.2014 Ab 01.11.2014 treten etliche Erweiterungen und inhaltliche Präzisierungen in den Richtlinien und den Formblättern des Vergabehandbuches (VHB-Bund) in Kraft. Betroffen sind u.a. die Richtlin
01.11.2014 Ab 01.11.2014 treten etliche Erweiterungen und inhaltliche Präzisierungen in den Richtlinien und den Formblättern des Vergabehandbuches (VHB-Bund) in Kraft. Betroffen sind u.a. die Richtlin...
Details zum neuen Vergabehandbuch für den Straßen- und Brückenbau - 09.05.2015 Einzelne Aktualisierungen in der Neufassung der HVA B-StB betreffen u.a. die Anpassung der Vertragsstrafenhöhe auf max. 5% der Nettovertragssumme, die Vereinheitlichung der Bewerbunsgbeding
09.05.2015 Einzelne Aktualisierungen in der Neufassung der HVA B-StB betreffen u.a. die Anpassung der Vertragsstrafenhöhe auf max. 5% der Nettovertragssumme, die Vereinheitlichung der Bewerbunsgbeding...

Begriffs-Erläuterungen zu Vergütungen aus Preisgleitklauseln

Wird im Bauvertrag eineLohngleitklausel Stoffpreisgleitklausel vereinbart, erfolgt eine Vergütung bzw. Erstattung erst, wenn die Selbstbeteiligung - auch als Bagatellgrenze bezeichnet - überschritt ...
Als Preisgleitklauseln gelten einerseits die Lohngleitklauselund zum anderen die Stoffpreisgleitklausel . Sie sind seit Jahrzehnten in der Baukalkulation üblich und wurden mit unterschiedlichem Umf ...
Neben Vergütungen für Nachträge Preisgleitklauseln können auch noch andere bzw. weitere vertragliche Vergütungsansprüche auftreten, wie z. B. Ansprüche aus einvernehmlichen Vertragsanpassungen an Ste ...
Als Bagatellgrenze wird die Höhe derSelbstbeteiligungPreisgleitklauseln bezeichnet, wenn sie zwischen den Bauvertragspartnern vereinbart werden. Dafür sind maßgebend die Regelungen bei öffentlich ...

Schon über 50.000 Abonnenten!
bauprofessor.nachrichten
Ihr kostenloser Newsletter
E-Mail:
» Abonnieren

Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK