Wärmeübergangswiderstand

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Wärmeübergangswiderstand

Der Wärmeübergangswiderstand RS spielt im Bauwesen sowohl auf der Innen-, als auch auf der Außenseite eines Bauteils (z. B. Wand oder Fenster) eine Rolle. Er trifft eine Aussage über die Wärmedämmeigenschaft der Stoffgrenze, des an der Bauteiloberfläche anliegenden Fluids (Luft). Durch ihn wird im Bauwesen angeben, wie viel Energie die anliegende Luft bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin innerhalb von einer Sekunde und auf einem Quadratmeter an die Bauteiloberfläche abgeben bzw. von der Bauteiloberfläche abführen kann. Dabei spielen z. B. Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen, die geometrischen Verhältnisse und die Oberflächenbeschaffenheit eine Rolle. Die Wärmeübergangswiderstände sind also keine feste Größe eines Materials. Sie hängen ab, von der jeweiligen Umgebung und der Art der baulichen Umsetzung.
Damit lässt sich schlussfolgern: Je höher der Wärmeübergangswiderstand ist, desto besser ist die Wärmedämmeigenschaft der Stoffgrenze.
Die Wärmeübergangswiderstände an Innen- und Außenseite eines Bauteils gehen summiert mit den verschiedenen Wärmedurchlasswiderständen R der unterschiedlichen Stoffe (Wand: z. B. Mauerziegel, Dämmstoff, Putz) eines Bauteils in den Wärmedurchgangswiderstand RT ein.
Häufig werden die Wärmeübergangswiderstände im Bauwesen allerdings als konstant angenommen, da die Wärmedurchlasswiderstände den Hauptwiderstand darstellen.

Normen und Richtlinien zu Wärmeübergangswiderstand

Bild 5 — Darstellung eines Kastenfensters - DIN EN ISO 10077-1 [2010-05] Kastenfenster - Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten
DIN EN ISO 10077-1 [2010-05] Kastenfenster - Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten
Bild 6 — Darstellung eines Verbundfensters - DIN EN ISO 10077-1 [2010-05] Verbundfenster - Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten
DIN EN ISO 10077-1 [2010-05] Verbundfenster - Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten
Bild 1 — Zusammenhang zwischen Innenlufttemperatur, Raumluftfeuchte und min... - DIN Fachbericht 4108-8 [2010-09] Oberflächentemperatur der Regelbauteilflächen - Schimmelvermeidung in Wohngebäuden
DIN Fachbericht 4108-8 [2010-09] Oberflächentemperatur der Regelbauteilflächen - Schimmelvermeidung in Wohngebäuden
Bild A.1 - Temperaturverteilung über den Querschnitt eines mehrschichtigen ... - DIN 4108-3 [2001-07] Wärmeschutztechnische Größen und Temperaturverteilung; Berechnung - Tauwasserschutz
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Bild 1 — 3-D-geometrisches Modell mit fünf 3-D-flankierenden Elementen und ... - DIN EN ISO 10211 [2008-04] Begriffe DIN EN ISO 10211
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DIN Fachbericht 4108-8 [2010-09]Unter der Voraussetzung einer gleichmäßigen Beheizung und ausreichender Belüftung der Räume sowie eine weitgehend ungehinderte Luftzirkulation an den raumseitigen Obe...
DIN EN ISO 6946 [2008-04]Für ebene Oberflächen gelten die in Tabelle 1 angegebenen Werte, wenn keine besonderen Angaben über Randbedingungen vorliegen. Die Werte unter „horizontal“ gelten für Richtu...
DIN EN ISO 10077-1 [2010-05]Der Wärmedurchgangskoeffizienteiner Einfachverglasung bzw. eines Verbundglases ist nach Gleichung (5) zu berechnen. Dabei ist der außenseitige Wärmeübergangswiderstand;...
DIN EN ISO 10077-1 [2010-05]Der Wärmedurchgangskoeffizient von Mehrscheibenverglasung kann nach oder nach Gleichung (6) berechnet werden. Dabei ist der außenseitige Wärmeübergangswiderstand; die Wär...

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