Wärmedurchgangswiderstand

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Wärmedurchgangswiderstand

Der Wärmedurchgangswiderstand RT in (K*m²)/W setzt sich zusammen aus den Wärmedurchlasswiderständen R der einzelnen Schichten (aus unterschiedlichen Stoffen / Materialien) eines Bauteils und den Wärmeübergangswiderständen R S an den beiden Außenseiten, die z. B. durch Wärmestrahlung und Konvektion an den Oberflächen, durch die geometrischen Verhältnisse und die Oberflächenbeschaffenheit beeinflusst werden. Die Wärmeübergangswiderstände sind also keine feste Größe eines Materials, wie die Wärmedurchlasswiderstände, sondern sind abhängig von den situativen Komponenten der jeweiligen Umgebung.
Wärmedurchgangswiderstand = Wärmedurchlasswiderstände + Wärmeübergangswiderstände
RT  =  ∑ R  +  ∑ RS 
Im Bauwesen werden die Wärmeübergangswiderstände dennoch oft als konstant angenommen, da die Wärmedurchlasswiderstände der Bauteile (z. B. einer gedämmten Hauswand) den Hauptwärmewiderstand darstellen. Generell lässt sich sagen, je größer der Wärmedurchgangswiderstand eines Bauteiles ist, umso besser sind seine Wärmedämmeigenschaften.

Normen und Richtlinien zu Wärmedurchgangswiderstand

a) - DIN EN ISO 6946 [2008-04] Wärmedurchgangswiderstand einer Komponente aus homogenen und inhomogenen Schichten - Bauteile
DIN EN ISO 6946 [2008-04] Wärmedurchgangswiderstand einer Komponente aus homogenen und inhomogenen Schichten - Bauteile
b) - DIN EN ISO 6946 [2008-04] Wärmedurchgangswiderstand einer Komponente aus homogenen und inhomogenen Schichten - Bauteile
DIN EN ISO 6946 [2008-04] Wärmedurchgangswiderstand einer Komponente aus homogenen und inhomogenen Schichten - Bauteile
Bild A.1 - Temperaturverteilung über den Querschnitt eines mehrschichtigen ... - DIN 4108-3 [2001-07] Wärmeschutztechnische Größen und Temperaturverteilung; Berechnung - Tauwasserschutz
DIN 4108-3 [2001-07] Wärmeschutztechnische Größen und Temperaturverteilung; Berechnung - Tauwasserschutz
DIN EN ISO 6946 [2008-04]Der Wärmedurchgangswiderstandeiner ebenen Bauteilkomponente aus thermisch homogenen Schichten senkrecht zum Wärmestrom ist nach folgender Gleichung zu berechnen: + ..........
DIN EN ISO 6946 [2008-04]6.2.1 Anwendbarkeit 6.2.2 bis 6.2.5 legen ein vereinfachtes Verfahren zur Berechnung des Wärmedurchgangswiderstandes von Bauteilkomponenten aus thermisch homogenen und inhom...
DIN EN ISO 6946 [2008-04]Anwendungsbereich Normative Verweisungen Begriffe, Symbole und Einheiten Grundlagen Wärmedurchlasswiderstände Wärmedurchlasswiderstand homogener Schichten Wärmeübergangswide...
[2008-04] Bauteile - Wärmedurchlasswiderstand und Wärmedurchgangskoeffizient - Berechnungsverfahren
DIN EN ISO 6946 [2008-04]Die Grundlage des Berechnungsverfahrens besteht darin: den Wärmedurchlasswiderstand jeder thermisch homogenen Schicht der Bauteilkomponente zu bestimmen; aus diesen Einzelwä...

Begriffs-Erläuterungen zu Wärmedurchgangswiderstand

Der Wärmedurchgangskoeffizient wird im Bauwesen auch U-Wert genannt und ist ein spezifischer Kennwert eines Bauteils. Er ist abhängig von der Wärmeleitfähigkeit ʎ und von der Dicke d des Bauteils (bz ...
Laminat ist ein Bodenbelag, der heute größtenteils per leimlosem Clicksystem, meist schwimmend verlegt wird. Die einzelnen Laminatelemente bestehen aus verschiedenen Schichten, die miteinander verkle ...
Ein Laminatboden wird aus einzelnen Laminatelementen zusammengefügt, die heute meist über ein sogenanntes Click-System verfügen. Diese leimlose und meist schwimmende Verlegung stellt den Regelfall da ...
Der Wärmeübergangswiderstand spielt im Bauwesen sowohl auf der Innen-, als auch auf der Außenseite eines Bauteils (z. B. Wand oder Fenster) eine Rolle. Er trifft eine Aussage über die Wärmedämmeigens ...

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