Wirtschaftlichkeitsgrenze

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Wirtschaftlichkeitsgrenze

Liegen mindestens zwei Varianten, beispielsweise zwei verschiedene technologische Verfahren, zur Auswahl vor, sollten sie nach der Wirtschaftlichkeit mittels eines Wirtschaftlichkeitsvergleichs miteinander verglichen werden. Zu betrachten ist dabei jeweils, welche Fixkosten und proportionalen Kosten für die Varianten anfallen werden und in der Summe die Gesamtkosten für eine bestimmte Ausführungsmenge umfassen.
Dabei ist festzustellen, wo der Punkt ist, an dem die Vergleichsvarianten kostenmäßig gleich groß sind. Dieser Punkt stellt die Wirtschaftlichkeitsgrenze, synonym auch als Grenzstückzahl oder Losgröße bezeichnet, dar. Er kann – wiederum unter Berücksichtigung von fixen und proportionalen Kosten – folgendermaßen berechnet werden:
WG = (Kfix(2)- Kfix(1)) / (kprop(1)- kprop(2))
Es bedeuten:
WG = Menge an der Wirtschaftlichkeitsgrenze bzw. Grenzstückzahl
Kfix = Fixkosten
kprop = proportionale Kosten je Leistungs- bzw. Mengeneinheit
(1), (2) = Varianten 1 und 2

Begriffs-Erläuterungen zu Wirtschaftlichkeitsgrenze

Vergleichsrechnungen bilden die Grundlage zur Entscheidungsfindung bei der Wahl der Bauverfahren, Bautechnologien sowie der Geräteauswahl im Rahmen der Arbeitsvorbereitung für die Bauausführung und d ...
Der Deckungsbeitrag (DB) lässt sich betriebswirtschaftlich im Bauunternehmen nach zwei Varianten berechnen, soeinerseits als Summe aus: Baustellengemeinkosten (BGK) Allgemeine Geschäftskosten (AGK)...

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