Ziele des Baucontrolling

Ziele des Baucontrolling

Controlling bedeutet in erster Linie in der Gewinnsteuerung. Es wird immer schwieriger, die Auftragslage eines Bauunternehmens so abzusichern, dass langfristig stabil Gewinn erwirtschaftet wird. Das erfordert Vorschläge, die Ertragskraft und -lage eines Bauunternehmens laufend zu verbessern.
Diese Ziele liegen bei dem gesamten Bauunternehmen in den drei Bereichen:
  • Wachstum (am Markt),
  • Entwicklung (der Qualität der Produkte und sowie Entwicklung von Neuerungen),
  • Erwirtschaftung von Gewinn.
In der Vergangenheit war das Controlling in der Bauwirtschaft nicht sehr verbreitet. Einerseits prägten in der Mehrzahl sehr kleine und mittelständische Bauunternehmen die Bauausführung in der Breite, die meistens ohne besondere Stabstellen arbeiten und folglich für ein zentrales Controlling oft wenig Akzeptanz zeigten. Zum anderen wechseln die Baustellen und die Bauausführungsbedingungen laufend und erschweren die zentrale Einflussnahme.
Im letzten Jahrzehnt vollzog sich aber ein gravierender Strukturwandel. Die Verantwortung für das Gesamtbauwerk zwingt zur umfangreicheren Kooperation mit anderen Bauunternehmen und stellt größere Anforderungen an das Vertragswesen, an die Kalkulation, an die Bauausführung und an die kaufmännische Organisation. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich das Controlling sukzessive als notwendiges Steuerungsinstrument für das Bauunternehmen.
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