Baugeräte / Vorhaltung / BGL

Außerplanmäßige Abschreibung

Gegenstände des Anlagevermögens können handels- und steuerrechtlich einerseits planmäßig und zum anderen auch außerplanmäßig abgeschrieben werden. Außerplanmäßig ist handelsrechtlich nach § 253 Abs. 2 Handelsgesetzbuch (HGB) eine Abschreibung vorzunehmen, wenn eine dauernde Wertminderung vorliegt. Das kann der Fall sein, wenn Baumaschinen und Geräte
  • durch einen Schaden nicht mehr nutzbar sind oder
  • die planmäßig vorgesehene Nutzungsdauer nach AfA-Tabelle nicht erreicht werden kann, weil der Einsatz nur für einen begrenzten Leistungsumfang erforderlich war.
Die Wertminderung ist in solchen Fällen mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der den Gegenständen zum Abschlussstichtag (Ende des Geschäftsjahres) beizulegen ist.
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