Jahresabschluss / HGB

Gewinnrücklagen

Wird der Gewinn eines Geschäftsjahres nicht voll an die Gesellschafter ausgeschüttet, sondern im Unternehmen einbehalten, stellt dieser Teil eine Gewinnrücklage dar. Sie wird dann als Bestandteil des Eigenkapital unter den Passivposten in der Bilanz ausgewiesen.
Als Gewinnrücklagen dürfen mit Bezug auf § 272 Abs. 3 Handelsgesetzbuch (HGB) nur Beträge ausgewiesen werden, die im Geschäftsjahr oder in einem früheren Geschäftsjahr aus dem Ergebnis gebildet worden sind. Sie können umfassen:
  • aus dem Ergebnis zu bildende gesetzliche Rücklagen,
  • auf dem Gesellschaftsvertrag oder der Satzung beruhende Rücklagen,
  • andere Gewinnrücklagen.
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