Steuern

Grunderwerbsteuersätze

Die Grunderwerbsteuer wird auf den Umsatz von Grundstücken nach einem proportionalen Tarif erhoben. Als Wert der Gegenleistung dient in der Regel der Kaufpreis, als Grundlage zur Bemessung der Grunderwerbsteuer nach §§ 8 bis 10 Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG). Den Steuersatz dürfen die einzelnen Bundesländer in Deutschland seit 2006 selbst festlegen. Folglich ist er in den einzelnen Bundesländern auch unterschiedlich hoch (zwischen 3,5 % bis 6,5 %).
Übersicht Grunderwerbsteuersäze in Deutschland, Stand: Januar 2021
Übersicht Grunderwerbsteuersäze in Deutschland, Stand: Januar 2021
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Die Grunderwerbsteuersätze betragen aktuell in:
Nordrhein-Westfalen6,5 %(seit 01.01.2015)
Saarland6,5 %(seit 01.01.2015)
Schleswig-Holstein6,5 %(seit 01.01.2014)
Berlin6,0 %(seit 01.01.2014)
Hessen6,0 %(seit 01.08.2014)
Baden-Württemberg5,0 %(seit 05.11.2011)
Brandenburg6,5 %(seit 01.07.2015)
Bremen5,0 %(seit 01.01.2014)
Mecklenburg-Vorpommern6,0 %(seit 01.07.2019)
Niedersachsen5,0 %(seit 01.01.2014)
Rheinland-Pfalz5,0 %(seit 01.03.2012)
Sachsen-Anhalt 5,0 %(seit 01.03.2012)
Thüringen6,5 %(seit 01.01.2017)
Hamburg4,5 %(seit 01.01.2009)
Bayern3,5 %(seit 01.01.2006)
Sachsen3,5 %(seit 01.01.2006)
Ein Grunderwerb ist bis zur Freigrenze von 2.500 € befreit. Danach fällt jedoch die Grunderwerbsteuer für den vollen Wert an. Liegt zum Grunderwerb eine Erbschaft vor, wird keine Grunderwerbsteuer erhoben.
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