Steuern

Kürzungen des Gewerbeertrags

Zur Berechnung des Gewerbeertrags wird der Gewinn aus dem Gewerbebetrieb mit Bezug auf § 7 Gewerbesteuergesetz (GewStG) herangezogen. Diesem steuerpflichtigen Gewinn, als zu versteuerndes Einkommen, werden bestimmte, vorher abgesetzte Beträge wieder hinzugerechnet und/oder Kürzungen bei der Gewinnermittlung vorgenommen. Danach liegt der berichtigte Gewerbeertrag vor, der zu besteuern ist.
Kürzungen bzw. Abzüge können nach § 9 GewStG vorgenommen werden in Höhe
  • von 1,2 % des Einheitswerts des zum Betriebsvermögen gehörenden Grundvermögens (Grundstücke und Gebäude),
  • des Gewinns aus der Beteiligung an Personengesellschaften,
  • der aus Mitteln des Gewerbebetriebs geleisteten Zuwendungen (z. B. Spenden) zur Förderung steuerbegünstigter Zwecke bis zur Höhe von 20 % des um die Hinzurechnungen erhöhten Gewinns, nicht jedoch Spenden in das verbrauchbare Vermögen einer Stiftung,
  • des Gewinns aus ausländischen Betriebsstätten.
Der Gewerbeertrag wird weiterhin durch einen evtl. vorhandenen Gewerbeverlust aus Vorjahren geschmälert.
25.03.2016
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