Baustelle

Vorankündigung des Bauvorhabens

Bereits vor Beginn der Bauausführung hat der Auftraggeber der zuständigen Behörde eine Vorankündigung mit den wichtigsten Angaben zur Baustelle zu übermitteln, wenn mit Bezug auf § 2 Abs. 2 der Baustellenverordnung (BaustellV vom 10.06.1998 im BGBl. I 1998, S. 1283, zuletzt geändert am 23.12.2004) die
  • die voraussichtliche Dauer der Arbeiten auf der Baustelle mehr als 30 Arbeitstage beträgt und gleichzeitig mehr als 20 Beschäftigte tätig werden oder
  • der Umfang der Arbeiten voraussichtlich 500 Personentage überschreitet.
Für eine Vorankündigung sind gemäß Anhang I BaustellV folgende Mindestangaben vorgeschrieben:
  • Ort der Baustelle,
  • Name und Anschrift des Auftraggebers,
  • Art des Bauvorhabens,
  • Name und Anschrift des anstelle des Auftraggebers verantwortlichen Dritten,
  • Name und Anschrift des Koordinators,
  • voraussichtlicher Beginn und voraussichtliche Dauer der Bauarbeiten,
  • voraussichtliche Höchstzahl der Beschäftigten auf der Baustelle während der Bauzeit.
Die Vorankündigung ist sichtbar auf der Baustelle auszuhängen und bei erheblichen Änderungen anzupassen.
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